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Tuva Sandbeakken Jansen

{GALERIE} Stéphane FournetDie 25-jährige Norwegerin hat die Sandbank im Namen und das Kiten im Blut. Sie zog sich in dieser Saison vom Wettkampfsport zurück, um sich mehr ihrer Passion zu widmen: dem Kitesurfen in der Welle. Tuva spielt aber auch Fußball und so stellten wir ihr elf mehr oder weniger bedeutungsvolle Fragen:

1. Was ist deine wichtigste Charaktereigenschaft?
Anpassungsfähigkeit!

2. Und welche magst du an dir gar nicht?
Ich bin eine schlechte Verliererin. Das konnte ich als Kind schon nicht und das hat sich bis heute nicht geändert.

{GALERIE} Stéphane Fournet{GALERIE} Stéphane Fournet3. Wo würdest du am liebsten leben?
Wenn ich darüber nachdenke, würde ich am liebsten auf Maui leben. Das Einzige, was mich an dieser Insel stört, ist, dass sie zu den USA gehört. Ich komme mit der Politik von Bush überhaupt nicht klar. Aber auf Maui gibt es von allem ein bisschen: {GALERIE} Stéphane FournetSonne, Wind, Wellen und jede Menge anderer Dinge. Und auch das Klima gefällt mir sehr gut, ich liebe die Wärme.

4. Wobei entspannst du?
Ganz banal: Ich hänge vor dem Fernseher ab, schaue mir Schwachsinn wie Reality Shows an und esse selbst gemachte Pfannkuchen. Das ist für mich {GALERIE} Stéphane FournetEntspannung pur!

5. Wann hast du mit dem Kiten begonnen?
Im Jahre 2001. Ich war von Anfang an total begeistert. Das hatte ich vorher in dieser Form noch nie erlebt. Als ich den Schirm in der Luft hatte, wusste ich intuitiv: Das ist es! Ich gab jeden Cent für Material aus. Ich war pleite, aber glücklich.

6. Was war deine verrückteste Erfahrung während der Anfänge?
Für mich war es am Anfang sehr schwer, alle unterschiedlichen Boardtypen zu überblicken. Ich hatte so meine Probleme, das Richtige für mich zu finden, und deshalb probierte ich einfach alles aus. Das erste Brett, das ich ausprobierte, war ein Snowboard. Ja, ich weiß heute, wie bescheuert das ist! Denn es war einfach nur eine Katastrophe. Außerdem erinnere ich mich daran, dass ich, als ich das erste Mal so richtig am Fahren war, aus lauter Begeisterung vollkommen vergaß, dass man auch irgendwann mal umdrehen sollte. Als ich das endlich mitbekam, war ich sehr weit vom Ufer entfernt und musste leider feststellen, dass die neue Richtung nicht gerade meine Sahneseite war …

7. Hast du heute einen Lieblingsspot?
Ich habe auf jeden Fall für meine unterschiedlichen Ansprüche ganz gute Spots gefunden! Für Tricks bin ich am liebsten auf Flachwasser in der Karibik unterwegs, zum Beispiel in der DomRep oder Coche, Venezuela. Wenn ich in Wellen kiten will, fahre ich nach Indonesien oder Marokko.

8. Wie hältst du dich fit?
Ganz einfach: Ich mache einfach das, was mir am meisten Spaß macht! Also Yoga, Surfen, Kiten, Schwimmen, Fußball und Volleyball spielen und lange Spaziergänge, denn ich hasse Joggen. Und ganz nebenbei versuche ich auch noch, mich so gesund wie möglich zu ernähren!

9. Ohne welche Innovation könntest du beim Kiten nicht mehr leben?
Na, was wohl? Ohne Luftpumpe würde doch wohl gar nichts gehen!

10. Was magst du beim Kiten nicht so gerne?
Kitehosen und Trittbrettfahrer.

11. Welche Frage hängt dir zum Hals heraus?
Ich kann den Spruch „was machst du nach dem Kiten?“ nicht mehr hören! Liegt vielleicht daran, dass mich meine Mutter damit permanent löchert.

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