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Ins kalte Wasser für den guten Zweck

charitychallenge08.jpgVor der Kulisse des Planetariums sprangen am Samstag 26 Wellenreiter mit ihren Brettern in das kalte Wasser des Stadtparksees. Zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen hatte der Coldwater Surfclub Hamburg e.V.

Am Mittag fiel der Startschuss und Zug um Zug galt es, auf Wellenreitbrettern liegend den Stadtparksee zu durchqueren. Zu Fuß ging es zurück zum Startpunkt, das Brett unter dem Arm. Möglichst viele dieser Rundläufe sollten innerhalb von zwei Stunden absolviert werden. „Jeder von uns Teilnehmern hat im Vorfeld Freunde und Verwandte gebeten, pro geschaffter Runde Geld zu spenden“, erklärte Dirk Krüger, Präsident des Coldwater Surfclub Hamburg e.V., „so haben wir heute mit insgesamt fast 500 gepaddelten Runden einen Betrag von rund 4000 Euro gesammelt.“

Das Geld kommt dem Projekt „Therapeutisches Wellenreiten” der Syltklinik zu Gute, die an Krebs erkrankten Kindern mit dieser Sportart Ausdauer, Gleichgewicht und Spaß am Leben zurückgibt. Ein Projekt, für das sich die Surfer des Norddeutschlands, die sich selbst häufig auf der Insel in die Fluten stürzen, gern engagierten. „Von dem Geld können wir mit unseren Kursen nun noch mehr Kindern helfen“, freute sich Florian Gränert, Leiter des Rehabilitationsprojektes, der von Sylt angereist war. Die Coldwater Charity Challenge fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Zahlreiche Zuschauer säumten begeistert das Ufer des Stadtparksees. Die erfolgreiche Veranstaltung soll 2009 wiederholt werden. Der Coldwater Surfclub Hamburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des Wellenreitsports in der Hansestadt. In diesem Frühling gegründet ist er eine Plattform für die norddeutschen Surfer. Außerdem möchte sich der Coldwater Surfclub Hamburg e.V. um die Einrichtung einer Stehenden Welle (ähnlich dem Eisbach in München) einsetzen, die die Stadt am Wasser um eine Attraktion reicher machen würde.

 

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