In alter Tradition gilt es jedes Jahr zum Ende der Saison, die größten neuen Talente des Jahres auszuzeichnen.
Der Franzose Florent Renard (FRA-5 JP/ NeilPryde) von der Cutthroat PWA Slalom 42 Flotte, gewann den Titel einstimmig wegen seiner eindrucksvollen Show während der diesjährigen Series-Tour. Der 21jährige wohnt auf der Insel de Re in Frankreich, die auch die Heimat der Windsurf-Legende Antoine Albeau (F-192 Starboard/ NeilPryde) ist und so ist es auch keine
Überraschung, wenn man bedenkt, wer wohl der Trainingspartner und Mentor von Renard sein könnte. Und wie sein Vorbild liebt er alle Bereiche des Windsurfens vom Formula Racing bis zum Wavesailing – am liebsten am aufregenden Gouillaud Spot direkt vor seiner Haustür.
Renard startete 2004 zum ersten Mal in der PWA und belegte damals bereits einen respektablen achten Platz im Super-X, bevor er diese Saison mit der vollen Unterstützung seines Sponsors durchstarten konnte. Man wird also in der nächsten Saison Ausschau halten müssen nach dem Mann mit der FRA-5, der mit seinen unermüdlichen Einsatz bestimmt um den einen oder anderen Titel mitfahren wird.
Die 15jährige Sarah-Quita Offringa aus Aruba, die bereits in der 2005er Saison mit einigen atemberaubenden Auftritten für Furore sorgte, konnte in der diesjährigen Saison noch mal einen drauflegen. Bereits beim Opening-Event in Pozo zeigte die charismatische junge Lady den Top-Fahrerinnen wie viel man innerhalb eines Jahres dazulernen kann. Einen historischen Sieg konnte sie auf Fuerteventura erringen, bei dem sie die ebenfalls
aufstrebende Newcomerin Laure Treboux (SUI-4 Naish/ Naish) und Frauen-Windsurf-Legende Daida Moreno (E-64, Mistral/ North) besiegen konnte.
Das Free-Magazin wünscht den Rookies 2006 nach all den bemerkenswerten Leistungen und Erfolgen in diesem Jahr auch für das kommende Saison das Beste und viel Glück!




