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Jericoacoara ist in aller Munde. Ob nun Freestyle-Pros oder Wave-Einsteiger, seit der Entdeckung des Spots 1999 zieht es jedes Jahr mehr und mehr Windsurfer an diesen Spot im Norden Brasiliens. Im Dezember 2005 machte sich ein internationales Dreamteam auf den Weg, diese Oase für Windsurfer genauer zu erkunden!
Als mich Anfang Dezember Nathalie von der Surf & Action Company aus München anrief, hatte ich meinen Frieden mit einer Überwinterung im kalten Deutschland eigentlich schon gemacht. „Hast du Lust, nach Brasilien zu [weiterlesen]
Hand aufs Herz. Es gibt kaum einen Leser des Free-Magazins, der noch nicht in Südafrika war. Zum Kiten, Wellenreiten oder Windsurfen habt ihr dort unten schon seit Jahren die Küsten unsicher gemacht. Ihr kennt jeden Stein am Sunset und in Melkbos, wisst genau, wie der Swell in der Big Bay aussehen muss, damit ihr einen schönen Tag auf dem Wasser habt. Ihr kennt die Ecken, wo man besonders vorsichtig sein muss und sein Auto besser im Blick hat, und seit kurzem kennt ihr sogar die absoluten Secret Spots an der wunderschönen Küste [weiterlesen]
Nachdem wir bereits in Südafrika, in Australien, auf Hawaii, in Venezuela, in Brasilien, in der Dominikanischen Republik, in Indonesien, auf den Philippinen, in Vietnam und auf den Kanaren zum Kiten waren, hatten wir mal wieder dringend das Bedürfnis einen neuen Spot zu erkunden. China war für uns beide schon immer ein Traumreiseland gewesen, aber als Kitegebiet stand das Land der untergehenden Sonne irgendwie nie so richtig auf dem Programm. Doch nachdem uns ein in Schweden lebender Chinese einen Tipp gegeben hatte, starteten wir erstmalig [weiterlesen]
ITOMA – wer hat nicht schon einmal von diesem Boot gehört, das seit Jahren unaufhaltsam seine Kreise um die Kapverdischen Inseln zieht. Durch die unzähligen Berichte in internationalen Magazinen hat man fast schon das Gefühl, man würde das Boot kennen. Aber wenn man an Bord geht, merkt man schnell, dass wirklich kein Artikel dieser einzigartigen Oase auf dem Meer gerecht wird.
Mitte Januar bot sich für mich eine einmalige Chance. Zusammen mit den Chefredakteuren der führenden, europäischen Windsurfmagazine ging die Reise auf Einladung [weiterlesen]
Allein unter Haien
Christof Wandratsch, geboren im Jahr 1966, kann sich glücklich schätzen. Nicht nur, dass er in diesem Jahr bereits drei Mal Weltrekord geschwommen ist, sondern auch, weil er alle Schwimmmarathons unbeschadet überstanden hat. Denn vor den Toren Kapstadts, wo Christoph seine Rekorde austrug, tummeln sich auch andere Schwimmgenossen im Wasser, besonders Haie sind dort an der Tagesordnung. Am 8. Februar 2005 nahm Christof die geplante Strecke von 10,8 Kilometern zwischen Robben Island (die Insel, auf der Nelson Mandela [weiterlesen]
Die mächtigen Flügel der Pelikane streifen fast die Meeresoberfläche. Sie schlagen durch die Luft, immer wieder, rauf und runter. Dann gleiten sie imposant und elegant über die Wellen des Pazifiks vor der chilenischen Küste und lassen sich von einer frischen Brise des Meeres treiben. Das scheint den Pelikanen zu gefallen, denn sie grinsen mit ihren kleinen Augen und den riesigen Schnäbeln genüsslich und gelassen. Daran ändern auch die Surfer direkt unter ihnen nichts. Fünf an der Zahl. Im Gegenteil. Die Wellenreiter scheinen den fliegenden Dinosauriern zu [weiterlesen]
Als ich mich umdrehe, liegt der Typ schon am Boden. Sein Gegenüber hat ihn gefällt wie einen Baum. Allerdings ist bei beiden der Alkpegel so hoch, dass die Geräuschkulisse die Kampfszene bei weitem übertrifft. Weniger handgreiflich geht es in die nächste Runde Wein. Jeden Abend. Stimmt so nicht ganz, getrunken wird schon vormittags. Der Cafébesitzer macht die Karaffe mit dem Hauswein als erstes fertig, wenn er seinen Laden um acht Uhr öffnet. Erst danach schmeißt er seine Kaffeemaschine an. Alkohol ist den Männern der beste Freund.
Kein [weiterlesen]
Manchmal braucht es schon besondere Umstände, um einen Trip zustande zu bringen, und es sollte auch dieses Mal nicht anders kommen. Während eines Freestyle-Contests im Engadin wurde in der langen Wartezeit, die solche Contests so an sich haben, mit unserem englischen Freund Oly die Idee eines Irland-Trips geboren.
Die Idee geisterte schon einige Zeit in meinem Gehirn herum, aber dieses Mal schien endlich alles zusammenzupassen. Freunde, die mitwollten, der richtige Zeitpunkt und die richtige Location. Mit [weiterlesen]
„Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius.“
Die oft zitierte Lobeshymne des Schriftstellers Mark Twain, den auch der Club Mistral in seinem Katalog als Aufhänger nutzt, war vielversprechend. Mauritius, eine kleine, grüne Insel inmitten des Indischen Ozeans, etwa 800 Kilometer von Madagaskar entfernt, sollte diesen Sommer für zehn Tage unser Arbeitsplatz werden. Wir, das waren ein paar Glückliche des Teams Hifly (Andy Pusch, Florian Jung, Heidi Wunram), Thorsten Indra als [weiterlesen]
Es ist Anfang Dezember 2005 und sicherlich nicht die allerbeste Zeit, um der südwestlichsten Ecke Europas einen Besuch abzustatten. Aber letztendlich siegt die Neugier, denn der Begriff „Surftruck“ lässt etwas Großes, etwas Ehrliches vermuten, um die besten Surfbedingungen entlang der Algarve zu entdecken. So ließen wir uns nicht lange bitten und folgten einer einwöchigen Einladung mit dem „Surftruck“.
Nach einer ungewöhnlichen Zwischenlandung auf Mallorca, wo wir während der Startphase gen Portugal Surfer aus dem [weiterlesen]