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Archive for the year 2006

Norden Surf School @ the Beachhouse, Cape Town

{GALERIE} News11_aufmacher.jpgNorden Surf School
Ab sofort bietet Norden-Surfboards Surfkurse und Appartements in Kapstadt an. Die Surfschule befindet sich im Blaauwvillage Beachhouse in Bloubergstrand, ganz in der Nähe der Big Bay, einem der schönsten Strände Kapstadts. Neben Surfkursen können dort auch Yogakurse und Art-Classes besucht werden. Man kann sich entweder direkt in einem der Appartements des Beach Houses, alle mit Meerblick, einmieten oder einfach dort vorbeischauen und an den verschiedenen Aktionen teilnehmen. www.norden-surfboards.com


Posted: November 15th, 2006 under NEWS.
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Stormrider Guide Europe „The Continent“

{GALERIE} News1_Europe-Continent-Cove.jpgEndlich ist er da! Das wichtigste Buch eines Wassersportlers wurde neu releast und wieder einmal perfekt in Szene gesetzt. Der erste Teil ist der Guide „The Continent“, der sämtliche Küsten von Dänemark bis nach Marokko in Europa exakt beschreibt, damit du sofort weißt wo du wann zu sein hast. Die „halbe“ Bibel gibt dir Informationen über Meereskunde, Metreologie, Wellen, sowie Verschmutzung, Zugang und Risiken der neuen/alten Spots, um dein Wissen auf den neusten Stand zu bringen. Außerhalb der technischen Daten wurden auch alt eingesessene Locals der einzelnen Spots interviewt, um einen Eindruck zu bekommen wie es früher war und was sich so alles verändert hat.

Den zweiten Teil wird „The Islands“ sein und erst im Mai erscheinen. Wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel und mit dem neuen Stormrider findet ihr diesen ganz bestimmt. Zu einem Superpreis von 29,95 Euro könnt ihr ihn bei info@bigblue.de bestellen- und denkt daran… bald ist wieder Weihnachten!

Posted: November 15th, 2006 under NEWS.
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Interview mit Andrew Hourmont, Erfinder und Veranstalter des Nokia Air Style 06

{GALERIE} image001.jpgHerr Hourmont, sind Sie in diesem Jahr
schon Snowboarden gewesen?

Ich belasse es mittlerweile beim Zuschauen. Meiner Karriere als Skirennfahrer im britischen Nationalteam verdanke ich meine kaputten Knie.
Daher bin ich mittlerweile eher Schreibtischtäter in Sachen Snowboarden. Aber natürlich kribbelt es, wenn ich von meinem Büro aus die schon verschneiten Berge rund um Innsbruck sehe.

Der Air Style findet in diesem Jahr bereits zum 14. statt. Wie hat es damals eigentlich angefangen?
Wie bereits gesagt, musste ich meine professionelle Wintersportkarriere wegen zahlreicher Knieverletzungen aufgeben. {GALERIE} Andrew-Hourmont.jpgLosgelassen hat mich der Sport allerdings nicht. So habe ich mich zunächst der Sportfotografie verschrieben, wo ich auch meine Begeisterung für den Snowboardsport entdeckt habe. Damals war diese Sportart anders, als alles vorher da gewesene. Während der ganze Skizirkus in sehr gefestigten und etablierten Bahnen verlief war in der Snowboardszene eine unglaubliche Bewegung und Dynamik. Ich wollte da einen eigenen Beitrag leisten und diese Subkultur - was das Snowboarden Anfang der 90er Jahre definitiv noch war - bereichern und prägen. Gemeinsam mit meinem Freund Charly Weger habe ich im Januar 1994 den ersten In-City Freestyle Straight Jump veranstaltet. Anstatt der erwarteten 500 kamen gleich 5.000 Zuschauer ins Berg-Isel-Stadion. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Das war die Geburtsstunde des Air Style. Im Dezember 1994 haben wir dann den zweiten Air Style veranstaltet, ebenfalls im Berg-Isel-Stadion und
nun auch unter dem mittlerweile als Marke weithin bekannten Titel Air Style.

Wie hat sich die Veranstaltung seit damals verändert?
Wir sind mit dem Snowboarden mit gewachsen und haben es aber auch entscheidend geprägt. Snowboarden ist keine Subkultur mehr. Es ist ein
etablierter, anerkannter Sport mit der dazugehörigen Industrie; und
einer sehr lebendigen, vielfältigen Szene, die den Sport lebt und weiter
entwickelt. Dieser Entwicklung haben wir unter anderem durch die Erweiterung um Freestyle Motocross und die schon früh erfolgte Einbeziehung von Live-Musik Rechnung getragen. Das macht uns so einzigartig. Der Nokia Air Style ist heute der bedeutendste Snowboard Contest in Europa. Mit dem Umzug von Seefeld nach München haben wir uns wieder zu unseren Wurzeln hin bewegt: ein kompaktes, urbanes Event.

Aber ging nicht mit dem Umzug aus der Bergwelt Tirols viel Flair verloren?
Das Olympiastadion in München bietet eine beeindruckende
Kulisse. Wer die Bilder aus dem letzten Jahr gesehen hat, wie die Snowboarder
und FMXer vor dem Zeltdach des Olympiastadions durch den Münchener Nachthimmel geflogen sind, kann dies sicherlich bestätigen. Wie bereits erwähnt sind wir von unserer Grundidee her ein urbanes Event, das den Sport mit einem Mix aus Unterhaltung vom Berg in die Stadt bringt. Das war in Innsbruck so und ist nun in München wieder so. Seefeld war für uns immer eine Zwischenlösung. Da war der Schritt nach München eigentlich nur die logische Konsequenz. Nicht nur wegen der größeren Kapazitäten, sondern weil der neue Veranstaltungsort in einzigartiger Form auch dem Konzept der Veranstaltung entspricht. Denn Snowboarden bezieht seine Inspiration sehr stark aus dem urbanen Umfeld. Hier liegen seine Wurzeln. Im Übrigen ist in München die Alpennähe ja auch gegeben, manchmal sieht man die Berge sogar.

Die erste Münchner Auflage des traditionsreichen Nokia Air Style hat für viel Kritik gesorgt. Was wird dieses Jahr besser?
Klar gab es berechtigte Kritik, die wir uns auch zu Herzen genommen haben. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass über 21.000 Zuschauer eine sehr gute Veranstaltung erlebt haben. Für dieses Jahr hoffen wir, dass noch mehr Zuschauer noch zufriedener nach Hause gehen. Wir haben an zwei Punkten angesetzt: Die Sicht wesentlich zu verbessern und das Snowboarden wieder
mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Snowboarden und FMX sind dieses Jahr in
einer Area integriert. Der Kicker ist nicht nur größer und im Absprung steiler,
sondern auch auf die Gegengerade gewechselt. Das heißt für die Zuschauer von allen Plätzen aus optimale Sicht. Durch die Anordnung von Bühne und Kicker ergibt sich ein wirklicher Kesseleffekt im Stadion. Und es gibt fast 30 Prozent mehr Snowboard-Action im Contest, wobei da die erstmals ausgetragene Rookie-Challenge noch nicht mal mit rein gerechnet ist. Also ganz klare Ansage an die Snowboard-Fans: Der Nokia Air Style ist ein Snowboard-Event. Nicht umsonst kommt auch 2006 wieder die Creme de la Creme der Snowboarder ins Olympiastadion. Wo kann man schon Shaun White, Nicolas Müller, Antti Autti und David Benedek in einem Contest sehen? Und dazu noch Top-Stars der Motocross-Szene und drei echte musikalische Knaller. Genau dieser Mix macht das Event so besonders und weltweit einzigartig.

Mehr Informationen
unter: www.air-style.com.

Posted: November 15th, 2006 under NEWS.
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Sexy Success

Allison, Steffi, Marie, Nina, Junko, Vereny und Karin – F2 kann sie alle haben …

{GALERIE} 1_2_Aufmacher_F2_Girls_by_J.jpgEs gibt eine Frage, die sich die Windsurfindustrie gerne stellt: Warum sind so viele attraktive Windsurferinnen bei F2 unter Vertrag? Gute Frage, dachten auch wir und haben darum bei Alexander Hasch, dem {GALERIE} 3_Nina_by_John_Carter01.jpgMarketing-Manager von F2, nachgehakt. Ob Allison Shreeve, Nina und Marie Edlund Tjernberg, Verena Fauster, Junko Nagoshi, Steffi Wahl oder Karin Jaggi – F2 sponsert sie alle und das hat besonders einen Grund: Es sind die Ladies, die den besonderen Lifestyle und das Flair in diesen Sport bringen. Darum stockt F2 besonders bei weiblichen Teamfahrern auf. {GALERIE} 3_Nina_by_john_carter02.jpgWas wäre das spektakulärste Fotoshooting an Australiens Westküste oder der coolste Videodreh ohne die Damen? Langweilig. Und das liegt eben nicht nur am Klischeespruch „Sex sells“, sondern daran, dass Frauen einem Team ein vielseitigeres Gesicht geben. Dass ein hübsches {GALERIE} 3_nina_by_John_Carter03.jpgGesicht helfen kann, überhaupt ins Team zu kommen, streitet Alexander Hasch gar nicht erst ab, schließlich ist die Windsurfbranche fast vergleichbar mit dem Showbusiness. Auch hier geht es viel um Image und gute Bilder. Aber – es geht auch um Ergebnisse. {GALERIE} 5_6_Steffi_by_John_Carter01.jpgSo hat zum Beispiel Steffi Wahl neben dem „Look“ auch den Vorteil, Opinionleader in Norddeutschland und ständig in der Presse zu sein. Und so ganz nebenbei ist sie Deutschlands beste Wavesurferin. Eine Win-win-Situation für beide Parteien. {GALERIE} 7_Alison_by_John_Carter01.jpgDem Einbruch, welcher der Windsurfbranche in den letzten Jahren nachgesagt wird, versucht F2 so ganz gezielt etwas entgegenzusetzen, indem die Marke mit ihrem Team zeigt, dass Windsurfen auch für Mädels attraktiv sein kann und kein typischer Männersport mehr ist. {GALERIE} 5_6_Steffi_by_John_Carter02.jpgAuch in der Produktpalette wird F2 daher bald Trendsetter in Sachen „Special Needs“. Mit dem Angebot „Customize your board“, das im Oktober startet, soll den windsurfenden Girls die Möglichkeit gegeben werden, dem eigenen Waveboard ein individuelles Design zu verpassen.{GALERIE} 5_6_Steffi_by_PWA_Carter.jpg Die eigenen Teamfahrerinnen dürfen sich natürlich auch ein eigenes Board entwerfen. Die vier besten Girls des F2 Teams haben wir einmal etwas genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sie neben ihres guten Aussehens und der Pokale im Windsurfen einiges mehr zu bieten haben und zum Thema Frauen & Windsurfen eine deutliche Meinung haben.

Karin Jaggi

Eigentlich wollte ich Matrose werden und irgendwie bin ich das ja jetzt auch geworden. Ich bin bereits seit vielen Jahren Windsurfprofi und von Anfang an mit F2 liiert. Meine ersten Stehversuche, mein erstes eigenes Material, mein erster Sponsor und meine ersten wirklichen Windsurffreunde – immer mit F2. Das ist fast ein bisschen kitschig, aber so war es einfach. Was mich am meisten stört, ist immer noch das falsche Image, das Windsurfen mitunter hat. Immer heißt es, dass Windsurfen ein Kraftsport = Extremsport = Männersport sei. Nur „starke“ Frauen finden so den Zugang zum Sport. Eigentlich bräuchte es spezielle Kurse, spezielles Equipment und mehr weibliche „Vorbilder“ – und das sollten nicht nur die Top-3-Worldcup-Fahrerinnen sein, sondern auch die sportliche Surferin vom lokalen See, um den Mädels klar zu machen: Das ist ein super Sport, den kannst du auch. Aber diese Aussage zu vermitteln, schaffen nur wenige in der Industrie. Schaut man sich zum Beispiel die Beachtung von uns Damen beim Windsurfen hinsichtlich des Themas „Surfanzüge“ an: 30 Jahre Windsurfen, aber die funktionellen Surfanzüge passen den Durchschnittsfrauen immer noch nicht! Wie sollen sie dann surfen gehen? Selbst ich bestelle oft eine Größe größer, um einigermaßen bequem windsurfen zu können. Dabei ist das vollkommen unlogisch. Die Frauen sind die Zukunft!

Außerdem muss ich sagen, dass ich, mit meinem Abschluss in BWL, Hauptfach „Marketing“, im Rücken, die Vermarktung von Windsurfen schlecht finde. Immer diese Trends! Einmal müssen alle Super-X fahren, im nächsten Jahr Speed, dann kommt Slalom wieder zurück. Und Freeride ist leider eher out. Wir kämpfen darum, immer „in“ zu sein. Eigentlich ist es ein endloser Kreislauf. Slalom war mal so verpönt – keiner wollte mehr Boards kaufen, keiner mehr nur geradeaus fahren … Also haben wir Slalom kurzerhand als Disziplin eingestellt. Nun ist es wieder schlichtweg das Thema und die beste und beliebteste Disziplin überhaupt! Jeder muss einfach mal ein neues Board kaufen. Geradeausfahren ist doch was jeder will – und vor allem auch kann! Den Kumpel überholen, ist das Ziel der Saison! GPS, persönliche Bestzeit … Bullshit. Slalom hat früher Spaß gemacht und macht heute noch Megaspaß. Punkt. Genauso Wellenfahren, Freestyle-Training oder einfach mal mit irgendeinem Brettchen ins Gleiten zu kommen. Die Industrie muss zwangsweise dem Trend folgen, um zu überleben – aber für die Sportart selber ist das meiner Meinung nach nicht richtig. Ich glaube, dass sich ganz schön viele Kunden „verarscht“ fühlen, wenn sie mit ihrem zwei Jahre alten Testsieger-Brett komplett out sind – nicht nur das Brett, auch sie, ihr Stil, ihre Ziele und Träume. Ich glaube, dass wir bei jedem radikalen Richtungswechsel immer mehr Leute für den Sport verlieren als gewinnen. „Windsurfen macht Spaß“ – das sollte die oberste Weisheit sein. (Anmerkung der Redaktion: Karin Jaggi ist 2006er PWA Slalom-42-Weltmeisterin geworden.)

Steffi Wahl

Ich bin jetzt 28 Jahre und entgegen aller Klischees, dass Windsurfer nichts anderes können außer Windsurfen, selbstständig mit einer Mediendesign-Agentur in Kiel. Gerade als Selbstständige muss man viel arbeiten, aber man hat auch seine Freiheiten, die ich mir gerne nehme, wenn es ums Windsurfen geht. Als ich vor vielen Jahren nach Kiel in die WG mit meinem guten Kumpel Christian Kohl zog, konnte ich zwar windsurfen, aber in den Wellen war ich damals hoffnungslos überfordert. Christian hat mich immer mit an die Wavespots wie Klittmöller in Dänemark oder Weißenhaus in Norddeutschland geschleppt. Es gibt hier Spots mit super Wellenbedingungen und so hatte ich beste Trainingsmöglichkeiten. Dieses Jahr habe ich bei der PWA-Tour auf Gran Canaria in der Wave-Disziplin Platz 6 gemacht und ich weiß, dass ich noch besser werden kann. Auf Gran Canaria habe ich 2004 im Übrigen auch Alexander Hasch von F2 zum ersten Mal getroffen. Damals wurde ich Fünfte und F2 nahm mich ins Team auf. Für mich ist Windsurfen zum Lebenselixier geworden – neben meiner Familie natürlich. Aber auch die F2-Familie ist für mich wichtig geworden. Selbst unter den vielen Mädels gibt es keinen Zickenterror, wie man befürchten könnte. Dieses Jahr reiste ich zum Beispiel mit Nina, Allison und Karin nach Australien zum Fotoshooting und es war wirklich superklasse. Sowieso sind die Teamfahrer alle extrem auf dem Boden geblieben und helfen sich bei den Wettkämpfen gerne untereinander. Wenn ich nicht arbeite oder windsurfe, kann man mich auch schon mal vor meiner Haustür in Schönberg auf meinem Wellenreiter ein paar Schläge machen sehen. Auch ohne Wellen – na und? Kaum ein Sport hält die Rückenmuskulatur so schön fit wie paddeln. Und dass ein starker Rücken auch beim Windsurfen das A und O ist, brauch ich wohl nicht zu erwähnen!

Ich liebe es, um die Welt zu reisen. Mittlerweile habe ich eine Menge Lieblingsspots entdeckt. Dänemarks Fischfabrik liegt definitiv mit auf den vorderen Plätzen und auch Kapstadt rangiert ganz vorne, wenn es um raue Bedingungen und dicke Wellen geht. Es ist schade, dass es immer noch Mädels gibt, die sich ans Windsurfen nicht rantrauen. Glaubt den Jungs nicht! Natürlich könnt ihr überall rausgehen. Auch Südafrika ist nicht zu groß für die Girls. Mit neuen Marktinnovationen wie der Power XT von North kann jeder sein Segel aufriggen – also gibt es auch da keine Ausreden mehr! Wir sehen uns auf dem Wasser!

Nina Edlund Tjernberg

Ich bin die kleine Schwester von Marie Edlung Tjernberg und mit ihr zusammen im F2-Team. Seit 1996 windsurfe ich nun und kann sagen, dass ich mit diesem Sport eine Menge schöner Momente verbinde. Schon als ich klein war, durfte ich vorne auf dem großen Brett meines Vaters mitsurfen und habe mich dabei gefreut wie ein Honigkuchenpferd. Der Anfang beim Windsurfen war für mich nicht immer leicht. Ich erinnere mich an viele Stunden, die man frustriert vom Wasser kam. Manchmal musste mein Vater mich und meine Schwestern damit bestechen, dass er uns ein Spielzeug kauft, wenn wir die nächsten 100 Meter bis zur Pier surfen. Später hat mich oft das Aufbauen davon abgehalten, das Segel zu wechseln und auch dann weiter zu surfen, wenn sich die Bedingungen verändert haben. Heute gibt es zum Glück die Power XT von North … Ich bin froh, dass ich meine Ziele streng verfolge, denn nur so habe ich es geschafft, dass ich heute recht erfolgreich surfe: Ich habe dieses Jahr den ION Photo Award in Italien gewonnen und bin zum Beispiel Zweite im Freestyle bei den Swedish Championship geworden. Es ist für mich ein wunderbares Privileg, im F2-Team zu sein. Der Umgang mit den anderen Girls aus dem Team klappt hervorragend und wir haben eine Menge Spaß zusammen. Aber am meisten Spaß habe ich noch mit meiner Schwester Marie, wenn wir lauthals das „Phantom der Oper“ mitsingen. Ein herrlicher Spaß! Mein Wunsch für die Zukunft? Dass Windsurfen zum beliebtesten Sport auf dem Planeten wird und allen Ländern den Weltfrieden bringt …

Allison Shreeve

Ich komme aus Australien und surfe seit 1996. Damals war ich 16 Jahre alt und sah, wie die anderen auf dem Wasser eine Menge Spaß hatten. Also wollte ich das auch mal ausprobieren. Mark Jordan „entdeckte“ mich dabei und bot mir an, mich am Wochenende kostenlos zu trainieren. Zwei Monate später trat ich in Südafrika bereits bei einem Contest an. Jetzt reise ich quasi das ganze Jahr um den Globus, um überall bei den Wettkämpfen der PWA-Tour dabei zu sein.

Es nervt, dass Jungs immer noch einfacher Sponsoren bekommen als Mädels. Letztes Jahr musste ich zum Beispiel jeden einzelnen Event gewinnen, damit ich finanziell über die Runden kommen konnte. Dabei wäre es so einfach: Man müsste sich nur mehr Mühe geben und dabei so etwas organisieren wie kostenlose Übernachtungen, keine Startgebühren und ermäßigte Anreisen. Es wäre auch hilfreich, wenn man sich vor Ort das Material leihen könnte – ich kenne genug Mädels, die schon allein bei dem Gedanken, mit 150 Kilo Surfgepäck zu reisen, die Flucht ergreifen. Tja, und wenn es mehr allgemeine Sponsoren gäbe und das Preisgeld entsprechend höher wäre, gäbe es sowieso mehr professionelle Windsurfer auf der Welt. Aber was nutzt das Gemecker? Ich bin sehr froh, professionelle Windsurferin im F2-Team zu sein. Bei unserer Australien-Photo-Reise Anfang dieses Jahres hatten wir so viel Spaß miteinander. Dafür lohnt sich auch eine Reise mit 150 Kilo Übergepäck. Aber was rede ich da? Das war ja Gott sei Dank bei mir „zu Hause“ …

Die Innovationen, die jedes Jahr auf den Markt kommen, finde ich super. Vor allem der Erfinder des Trapezes hätte meiner Meinung nach einen Nobelpreis verdient. Wie sind die nur damals ohne Trapez gesurft?

Meine Erfolge in 2006 sind schnell erzählt: Formula World Champion, Oceanic World Champion, Dritte bei der PWA World Tour, Dritte bei den Slalom World Championships, Zehnte beim Pre-Olympic Test Event in China, Oceanic RSX Olympic Champion und schließlich bin ich in Australien auch noch zum „Female Sailor of the Year“ gewählt worden. Fehlt nur noch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen, aber die hole ich mir auch noch!

Posted: November 14th, 2006 under BERICHTE.
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Action Sport stellt neue Surfreisen vor

{GALERIE} tp0001401.jpgDer bekannte Spezialist für Tauchreisen stellt sich neuen Herausforderungen und nimmt Sportarten wie Windsurfen, Kiten und auch Golfen mit in sein Programm auf. Spezielle und ausgesuchte Angebote im Bereich Individual-, Baustein- oder Gruppenreisen zeichnen die Angebote von Action Sport aus. Der völlig neue Werbeauftritt beeinhaltet nun das komplette Surf- und Kitereiseangebot, online buchbar und tagesaktuell zu den top Preisen. Wenn du mehr darüber erfahren willst, dann geh doch mal auf www.action-sport.de und check die nächsten Reisen in die warme Sonne.

Posted: November 13th, 2006 under NEWS.
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Seppel macht blau - Sebastian Bubmann kitet auf Mauritius


{GALERIE} seppel_9.jpgAls ich gegen Ende des Schuljahres mal wieder keinen Bock auf Hausaufgaben hatte und meine Hände wie von Geisterhand gelenkt weg von handelsblatt.com zu condor.de klickten, war ich mir noch nicht bewusst, dass ich keinen Monat später im Flieger zu einem der genialsten Kitesurfspots der Welt sitzen würde …{GALERIE} seppel_7_8.jpg Der Preis für den Flug nach Mauritius war mit 480 Euro bei Condor einfach zu verlockend und so musste ich mir eine klasse Geschichte für meinen Schulleiter einfallen lassen, um „außer der Reihe“ frei zu bekommen. Glücklicherweise ist sportlicher Ehrgeiz in diesem Land noch etwas wert und so zog meine Ausrede, dass ich zu einem außerordentlich wichtigen Wettkampf geladen war und {GALERIE} seppel_3_4.jpgmeine Lehrer nickten meine selbst geschriebene Entschuldigung kurzerhand ab. Als meine Klassenkameraden dann über der Arbeit saßen, der ich eigentlich hätte beiwohnen müssen, befand ich mich bereits 11.000 Meter über den Wolken und schlummerte dank diverser Schlafcocktails tief und fest dem Paradies entgegen.

{GALERIE} seppel_1_2.jpgAuf Mauritius angekommen, wollte ich nach ein paar Stunden Schlaf natürlich sofort die „kleine Gemeine“ am Innenriff mit meinem neuen, schlaufenlosen Waveboard auschecken. Keine fünf Minuten gefahren, kam da plötzlich diese Welle wie aus dem Nichts und putzte mich mit ihrer ganzen Kraft vom Brett … {GALERIE} _BEN0190.jpgDie Strömung gegen den Wind ließ mir keine Chance meinen Hobel wiederzufinden und so trat ich nach 20 Minuten krampfhaften Bodydraggens mit einem völlig überpowerten Kite den Rückweg zum Strand durch den so genannten Shark-Channel an. Mir war bis dato nicht bewusst, dass es Haie auf Mauritius gibt, aber wenn einem die {GALERIE} seppel_5.jpgLocals schon erzählen, dass da eine kleine Hai-Hauptverkehrsstraße aus dem Riff rausführe, dann schwimmt es sich gleich halb so entspannt … Nun denn, der Name beruhigte mich also genauso wenig wie die knapp zehn Knoten starke Strömung, die direkt aufs Meer Richtung Australien drückte. Aber wie durch ein Wunder erreichte ich nach einer guten halben Stunde Schwimmen den Strand und konnte erstmal aufatmen.

Der Wind sollte die nächsten Tage leider nicht ganz so stark werden wie am ersten Tag. Das bedeutete nur eins, viel Arbeit mit dem Fotografen Ben Wiesenfarth beim Fotoshooting! Wir brauchten ewig für ein paar gute Shots. Das Schwierige bei solchen Fotoshootings ist es, dort zu springen, wo der Fotograf es will, und nicht, wo du es gerade für gut hältst. Diese Bilder müssen genau geplant werden, da sie für alle Sponsoren, wie bei mir für Flysurfer, von extremer Wichtigkeit sind. Es blieb also wenig Zeit nach Lust und Laune in den Wellen kiten zu gehen. Als wir uns am Abend bei einem kühlen Bier die Fotos ansahen, wusste ich jedoch, dass sich jede Minute gelohnt hatte.

An den kommenden Tagen blies der Wind mit gewohnter Stärke und auch die Wellen wurden immer höher. Die Zeit war reif für eine Fotosession am bekannten Wavespot „Manava“. Wir charterten ein Motorboot und Ben setzte sich mit seinem 600er Tele-Objektiv in den Channel, um geile Bilder von unseren Rides zu schießen. Nachdem wir uns drei Stunden lang in den Wellen ausgetobt hatten, kam das Set des Tages reingerollt. Die erste Welle rollte heran, doch ich entschied mich für die zweite, was sich leider als ein Fehler herausstellen sollte. Denn die zweite Welle war superhoch und machte nach Lee schnell dicht. Es gab auch kein Entrinnen mehr nach vorne, denn dafür war es schon lange zu spät. Ich setzte trotzdem den Buttom Turn an, schaffte es allerdings nicht ganz, verlor den Druck im Kite und wurde ziemlich fett gewaschen. Ziemlich unschön, wenn einem ein Swimmingpool auf den Kopf fällt. So lange hatte ich die Luft zuvor nur beim Wildwasser-Kajakfahren anhalten müssen und selbst da wäre ich beinahe ersoffen. Diesmal kam erschwerend hinzu, dass ich nicht mal mehr wusste, wo oben und unten war, so schnell wurde ich durch diese Waschmaschine hin- und her-, hoch- und runtergeschmissen. Als ich wieder auftauchte, war mein Kite wie durch ein Wunder noch am Himmel. Irgendwie hatte ich es geschafft, ihn im Reflex mehrfach durchzuloopen, sodass die Spannung nicht aus den Leinen ging und er nicht abstürzen konnte. Ich war fix und fertig und beschloss, den Tag in Manawa mit dieser Aktion für beendet zu erklären. Völlig erschöpft kiteten wir die drei Kilometer zurück bis zum Kitebeach.

In der zweiten Woche drehte der Swell und es lief endlich der berühmt berüchtigte Spot „Oneye“. In Oneye ist das Problem, dass die Welle sehr, sehr schnell nach Lee wegbricht. Das messerscharfe Riff ist dann nur 50 Zentimeter unter der Wasseroberfläche. Und das kann bei einem Waschgang ziemlich fatale Folgen haben … Erst im letzten Jahr hat es wohl einen Kiter gewaschen, der danach so zerschnitten war, dass er fast gestorben ist. Wenn der ohnehin sehr kleine Channel dicht ist, gibt es für die Boote keine Chance dich rauszuziehen. Aber das ist noch nicht alles. Das Riff ist auch voll mit Seeigeln und die Wunden von den Korallen wollen einfach nicht heilen, was ich schmerzlich am eigenen Leibe feststellen musste, als ich vier Wochen später mit einem Schnitt, den ich ignoriert hatte, mit Verdacht auf Blutvergiftung ins Krankenhaus kam.

Entsprechend unschlüssig war ich, als ich an das Riff heran kitete, ob ich tatsächlich hier Wellen abreiten sollte. Aber hey – wie schnell kommt man jemals wieder an so einen First-Class-Spot wie diesen – und schon hatte ich alle Zweifel erfolgreich vergessen und mogelte mich zwischen ein paar Sets über das knapp 50 Zentimeter tiefer liegende Riff, was zwischen den Weißwasser-Walzen gefährlich hervorblitzte. Die erste Welle war der absolute Wahnsinn! Ich habe bis jetzt noch keine andere Welle gefahren, die sich so schnell aufbaut, so schnell nach Lee wegläuft und so viel Kraft entwickelt. Die Beschleunigung, die man auf dieser Welle erfährt, ist unvergleichbar. Mein 5-qm-Flysurfer PULSE war am Ende zu groß, denn ich raste mit einer enormen Geschwindigkeit auf der Welle fast gegen den ablandigen Wind. Zum Glück hebelte es mich nicht aus und es sollten noch viele, viele Rides in Oneye folgen. Nur einmal habe ich mich beim Switch Cut Back auf den Arsch gesetzt, wurde nach oben gesaugt und konnte dann aber zum Glück irgendwie auf dem Board landen und aus der Schaumwalze nach vorne in Richtung Lagune flüchten. Wäre das in die Hose gegangen, will ich nicht wissen, was passiert wäre … Oneye ist eben kein Kinderspielplatz. Für mich war diese Session die unglaublichste, adrenalingeladenste und geilste Wavesession meiner bisherigen Kitekarriere.

Als ich am Ende der zwei Wochen wieder im Flieger nach München saß, war mir klar, dass ich wiederkommen würde! Zur Zeit sehe ich mich regelmäßig nach Flügen um und wenn ich im nächsten Jahr mein Abi in der Tasche habe, wird mein erstes Reiseziel Mauritius sein und zwar diesmal nicht für zwei Wochen, sondern für zwei Monate!

Sebastian Bubmann

Infokästen Mauritius

Wo ist denn das?

Mauritius liegt im Indischen Ozean und besteht aus zwei großen und mehreren kleinen Inseln. Auf Mauritius selbst, der größten Insel des Landes, liegt die Hauptstadt Port Louis. Das Klima ist tropisch: Die Durchschnittstemperatur liegt an der Küste bei 23,3 °C, auf den Höhen bei 19,4 °C.

Wie ist die Geschichte des Landes?

Mauritius wurde 1505 von den Portugiesen entdeckt. Diese nutzten die Insel zwar als Stützpunkt, nicht jedoch als Kolonie. Von 1598-1710 war Mauritius in niederländischem Besitz. Als die Holländer um 1710 die Insel Mauritius in Richtung Südafrika verließen, setzten sich Seeräuber auf Mauritius fest. Sie operierten immer dreister im Indischen Ozean und fügten der Handelsschifffahrt erheblichen Schaden zu. 1715 wurde das Land von den Franzosen erobert, welche die Insel in „Île de France“ umbenannten. Ab 1767 war die Insel französische Kronkolonie. 1810 besetzten die Briten unter Kommodore Josias Rowley nach einer erfolgreichen Seeschlacht gegen Frankreich die Insel und benannten sie wieder in Mauritius um. Die britischen Besatzer nahmen nur wenig Einfluss auf das Geschehen und die Verhältnisse auf der Insel. Viele Dinge der Franzosen blieben daher erhalten, wie zum Beispiel der Code Civil Napoleons und die französische Sprache. Ab 1958 bereitete Großbritannien Mauritius auf seine Selbstständigkeit vor. Das allgemeine Wahlrecht und die politische Autonomie wurden eingeräumt. Nach 150 Jahren britischer Herrschaft wurde Mauritius am 12. März 1968 unabhängig, blieb aber immer noch ein Bestandteil des Commonwealth.

Wie komme ich da hin?

Seppel ist für 480 Euro mit Condor auf die Insel Mauritius geflogen. Das ist schon ziemlich günstig. Aber auch die Air France sowie British Airways fliegen Mauritius an. Wenn man Glück hat, kann man über die Webseite der LTU per „Biet & Flieg“ ein günstiges Ticket ergattern.

Wo kriege ich mehr Infos?

Natürlich bekommst du genug Infos über dein Reisebüro und im Internet. Bei den folgenden Webseiten bist du auf jeden Fall schon mal gut aufgehoben: www.isla-mauricia.de, www.mauritius-guide.de.

Posted: November 13th, 2006 under BERICHTE.
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Sumbawa

{GALERIE} sumbawa_1_2.jpgSumbawa – wo ist das? Egal gegenüber welchem Laien man den Spot „Sumbawa“ erwähnt, man erhält zu 99 Prozent ein Fragezeichen als Antwort. Aber eigentlich ist Sumbawa seit Jahrzehnten einer der Geheimspots dieser Welt. Die internationalen Surfmagazine besitzen in ihren Archiven Hunderte Photos, die die riesigen, sauberen und glassy Wellen abbilden, {GALERIE} sumbawa_3.jpgohne jedoch einen Hinweis darauf zu geben, wo sich dieser Spot befindet. Ein alter Kumpel erzählte mir schon seit Monaten von diesem perfekten Spot. Irgendwann war also auch meine Neugier geweckt und ich machte mich auf, ihn bei seinen jährlichen Kite-Eskapaden zu begleiten. Für mich war dies die perfekte Entschuldigung, {GALERIE} sumbawa_5_klein.jpgmein neues 300-mm-Objektiv und das wasserfeste Gehäuse auszuprobieren. Die Reise wurde zur besten Photoreise, die ich je unternommen habe.

Nachdem wir den internationalen Flughafen in Bali problemlos erreichen, gehen wir hinüber zum nationalen Terminal, um unseren Flug nach Sumbawa Bima anzutreten. Ich bin positiv überrascht, mich in einem modernen Jet mit 150 Sitzplätzen {GALERIE} sumbawa_9_10.jpgwiederzufinden – innerlich hatte ich mich schon auf eine alte, russische Propellermaschine eingestellt. Der Flug dauert nur 45 Minuten, so lange, wie ich benötige, das kostenlose Flugmagazin durchzublättern, um unsere Endstation auf einer dieser kleinen Karten auszumachen. {GALERIE} sumbawa_7.jpgGleich nachdem wir ausgecheckt und unsere Gepäckstücke eingesammelt haben, erspähen wir den Bus, der uns vor dem Flughafen erwartet. Die Boards werden fachmännisch auf dem Dach festgemacht und schon sind wir unterwegs ins Paradies.

{GALERIE} sumbawa_6_klein.jpgWährend der zweieinhalbstündigen Fahrt öffnen sich vor uns ausgedehnte Felder und Bergketten, die einen beruhigenden Eindruck vermitteln – ganz anders als unser Stadtleben zu Hause. Die Straßen sind flach und relativ gut geteert. Gelegentlich stellt sich eine Kutsche unserem {GALERIE} sumbawa_10_02.jpgAuto mutig in den Weg. Kutschen sind in Sumbawa offensichtlich das Hauptverkehrsmittel. Wir erreichen unser Ziel und checken im Aman Gati Hotel ein.

Über den Monsterwellen am Lakey Beach zeigt sich ein magischer Sonnenuntergang. {GALERIE} sumbawa_5_6_Felix-Pivec.jpgAllein der Spray am Surf Break „No Mans“ ist über 60 Fuß hoch und reflektiert die orangefarbenen Sonnenstrahlen. Was für ein Anblick. Die anwesenden Photographen, inklusive dem kalifornischen Starphotographen John Bilderback, sind bewaffnet mit riesigen, weißen Canon-Linsen und photographieren frenetisch das einmalige Motiv. Die Nacht bricht ein. Wir versuchen zu schlafen und uns nicht auf den Wind zu konzentrieren, der nonstop um die Häuserecken heult und unsere Erwartung für die kommende Woche in die Höhe treibt.

Die Woche ist für alle reine Extase – für Surfer, Kitesurfer und Windsurfer gleichermaßen. Unser Frühstück besteht daraus, den Surfern am „Peak Break“ zuzusehen und dabei die erste Tasse Java-Kaffee zu genießen. Mit Schweizer Präzision kommt am späten Vormittag ein Sideshorewind – perfekt für einen 9-qm-Kite. Felix Pivec, Will James, Reo Stevens und Jeff Tobias rippen den „Pipe Break“, der bis zu 15 Fuß hoch wird und oft zu riesigen Barrels mutiert. Für die nicht ganz so erfahrenen Kitesurfer gibt es am „Nungas“ kleinere Wellen mit bis zu 8 Fuß hohen Wellen.

Nach einem harten Tag auf dem Meer erwartet uns im Hotelrestaurant am Lakey Beach Inn, das etwa fünf Minuten vom Spot entfernt liegt, ein ordentliches Abendessen. Das Dinner besteht meist aus nationaler Küche oder Internationalem wie Pizza und Spaghetti, das man unbedingt mit einem eiskalten, nationalen „Bintan Bier“ herunterspülen sollte. Das Lakey Beach Inn wird von einem freundlichen Australier geführt und neben Jack-Johnson-Songs aus dem Lautsprecher flimmern auf der Leinwand der Bar nonstop Surfvideos. Wer nach einem harten Surftag noch nicht die Schnauze voll von Wassersport hat, kann sich auch durch die internationalen Surfmagazine wühlen.

So ungefähr sieht unsere tägliche Routine in der Woche aus, die wir in Sumbawa verbringen. Obwohl der Spot so wenig bekannt ist und fernab sämtlicher Zivilisation liegt, scheint es, als würde sich die ganze Welt hier versammeln. So treffen wir Menschen aus Brasilien, den USA, Europa, Südafrika, Australien und Neuseeland. Hier in Lakey Park, abgeschnitten vom Rest der Welt, kann man nichts anderes machen als essen, trinken, schlafen – und surfen.

Sumbawa Guide

Sumbawa ist eine der 13.000 Inselchen des Indonesischen Archipels und liegt östlich von Bali und Lombok. Es gibt Hunderte kleiner Inseln in dieser Gegend. Sumbawa ist ungefähr dreimal so groß wie Lombok und hat rund eine Million Einwohner. Aufgrund der kleinen Einwohnerzahl, die sich über eine relativ große Fläche verstreut, wird Sumbawa oft von Touristen, aber auch von den Indonesiern selbst ignoriert.

In Sumbawa ticken die Uhren mit Sicherheit langsamer als auf Bali. Da sich das ganze Land gerade noch mehr oder weniger in der Entwicklung befindet, vermittelt die Gegend einen eher bäuerlichen Eindruck, selbst in der Hauptstadt oder im westlichen Teil der Insel. Die Menschen fahren noch in Kutschen durch die Gegend und am Strand spielen nackte Kinder. Es gibt keine Einkaufsparks oder Fünf-Sterne-Resorts wie auf Bali. Das Leben ist ziemlich einfach und die Einwohner leben zumeist von der Reis-Landwirtschaft, der Salzgewinnung und der Arbeit in den Minen. Die Insel ist, ebenso wie die benachbarte Insel Lombok, viel trockener als Bali und der Rest von Indonesien.

Die Spots in West-Sumbawa bestehen zumeist aus hohlen Lefts, die man am besten per Charterboot erreicht. Die Boote fahren direkt an den Spot und ankern direkt am Point, damit die Surfer einen leichten Einstieg haben. Die Gegend hat einige steile Klippen, die eine wunderschöne Kulisse vor dem epischen Break gibt.

Für wen?

Sumbawa ist für seine fantastischen Wellen und weißen Sandstrände bekannt. Da die Insel außer fantastischen Breaks nicht viel zu bieten hat, fehlen auch sämtliche nicht surfende Touristen. Aber wenn du Surfer, Windsurfer oder Kitesurfer bist, ist dies wirklich das Paradies für dich. Saubere, riesige und glasklare Wellen rollen das gesamte Jahr und ein konstanter Sideshorewind pustet von August bis Oktober. Dieser Ort ist wirklich nur für Hardcore-Surfer, denn wenn du planst, einen Urlaub mit ein bisschen Shopping, Sightseeing, Touristenaktivitäten und Luxus-Ressorts zu machen, bist du hier definitiv auf dem falschen Flecken Erde.

Surfbedingungen

An der Hu’u Bay, wo die Locals noch im Einklang mit der Natur leben, ist Lakey Beach, ein legendärer Weltklasse-Spot, der von Surfern, Kitesurfern und Windsurfern aus der ganzen Welt besucht wird. Er ist wenig überlaufen und bietet daher genau die Ruhe und den Frieden, den man als Surfer braucht. Während der Trockenzeit von Mai bis Oktober bläst der Wind aus Südost mit 15-25 Knoten. Stärkere und vor allem konstantere Winde findet man in der Zeit zwischen August bis Oktober, wo ein 9-qm-Kite die meiste Zeit die beste Wahl ist. Die Wassertemperatur liegt immer bei 30 °C, aber dennoch sollte man ein Lycra oder einen ganz leichten Anzug anziehen, denn durch den Wind kann es auf dem Wasser schon mal zugig werden. Die Sonne steht aufgrund der unmittelbaren Äquatornähe senkrecht über einem, also sollte man sich auf Kiloweise Sonnencreme einstellen. Alle Breaks sind Reef-Breaks, daher sind Surfboots keine schlechte Idee, wenn man nicht auf Schnitte in den Füßen abfährt.

In Lakey Beach gibt es fünf Weltklasse-Surfbreaks:

Lakey Peak – die Hauptwelle „the Peak“ bricht sowohl nach rechts, als auch nach links. Die Linke läuft etwas länger und ist nicht ganz so brutal wie die Rechte. Diese funktioniert am besten bei mittlerem Wasserstand. Die Linke wirft sehr schöne Barrels bei Low Tide, wenn der Swell groß genug ist. Es gibt einen linken und einen rechten Take-off.

Lakey Pipe – An der linken Seite von „the Peak” ist dies eine beliebte Welle für fortgeschrittene Pro-Fahrer. Kurze, aber dafür riesige Wellen bei hoher Tide. Ideal, wenn du eine riesige, hohle Tube suchst.

Nungas – Sehr beliebt unter Kitesurfern, da die Bedingungen nicht ganz so anspruchsvoll sind. Die Welle ist kleiner als acht Fuß und bricht an verschiedenen Stellen auf einer Länge von 50 Metern. Die meisten Stellen sind durchaus surfbar. Bei acht Fuß bricht die Welle als Ganzes und bietet sensationelle Rides auf über 200 Meter Länge mit flat spots, hot-dog walls, full-on barrels – und das alles während eines Rides! Die Welle ist auch noch super, wenn es am Spot etwas voller wird.

Periscopes – Periscopes ist eine super rechtslaufende Welle am östlichen Ende eines langen Riffs. Sie bietet eine recht hohe Tube über einem relativ sicheren Riff und einen sauberen Ausstieg in den Channel.

Cobblestone – eine weitere beliebte Welle in der Nähe des Ressorts.

Getting there:

Flüge: Am einfachsten ist es, nach Bali zu fliegen und einen Inlandflug nach Sumbawa Bima zu nehmen. Merpati Airlines fliegt täglich. Die meisten Airlines nehmen Surfboards mit. Die Flugzeit beträgt circa 45 Minuten von Bali. Nach der Ankunft am Bima Airport dauert es mit dem Auto noch zweieinhalb Stunden, um zum Hotel in Lakey Beach zu gelangen. Es gibt außerdem eine Fährverbindung von Bali nach Sumbawa, aber diese dauert lang und ist meist ziemlich voll. Die Fahrzeit beträgt circa sieben Stunden. Für jedes Boardbag, das man durch das Check-in mitnimmt, fallen 15.000 RP an.

Übernachtung:

Aman Gati Hotel: Das Hotel liegt direkt vor dem bekannten Lakey Peak und bietet einen einzigartigen, sauberen und freundlichen Service. Jedes der 40 Zimmer hat einen eigenen Balkon oder eine Terrasse, die den wunderschönen exotischen Garten überblickt. Die Zimmer sind alle sehr schön eingerichtet und haben neben einem Doppelbett ein Bad mit Badewanne sowie heißem und kaltem Wasser. 30 Zimmer haben sogar eine Klimaanlage, die restlichen Zimmer besitzen einen Ventilator an der Decke. Für die nicht surfenden Familienmitglieder gibt es einen neu errichteten Pool. Im Ressort kann man neben Kayaking auch Fischen, Tauchen und Schnorcheln. Die Preise beginnen für ein Einzelzimmer bei 155.000 bis 345.000 RP (Doppelzimmer mit Klimaanlage). Am besten bucht man schon eine Weile im Voraus. Webseite: www.lakeypeakamngati.com, E-Mail: amangatilakey@telkom.net

OBB Surf Camp: Direkt neben dem Aman Gati Hotel gibt es ein einfaches Camp, das Hardcore-Surfern saubere Bungalows mit Deckenventilatoren anbietet; Frühstück inklusive. Außerdem gibt es auf der Anlage: Billard, Tischtennis, TV und Restaurant. Die Bungalows sind ein wenig günstiger als die Zimmer im Aman Gati Hotel.

Was kann man sonst noch machen?

Um ehrlich zu bleiben, muss man an dieser Stelle sagen, dass es neben dem Wassersport nicht viele Alternativen gibt. Wenn man aber doch mal vom Surfen die Nase voll hat, kann man sich das nächste Dorf Dompu, rund eine Autostunde entfernt, anschauen. Außerdem gibt es noch eine Höhle, die ca. 45 Minuten vom Aman Gati Hotel entfernt liegt.

Must do – Must see:

Für die Genießer: Gado Gado, schwarzer Kaffee und Bintan Bier.

Für die Ohren: Der Sound von brechenden Wellen, 24 Stunden am Tag. Jack-Johnson-Soundtracks, die den ganzen Tag nonstop in den Restaurants dudeln.

Für die Augen: Epische Surfbreaks von „No Mans“ im Sonnenuntergang.

Fakten:

Zeitverschiebung: GMT + 7 Stunden

Währung: Indonesische Rupie, 1 Euro = 11.000 Indonesische Rupien

Sprache: Sumbawa hat zwei historische, linguistische Gruppen, die unterschiedliche Sprache sprechen. Die eine Gruppe lebt an der Westküste der Insel und spricht Sumbawanese (Indonesisch: Bahasa Semawa), was der Sasak-Sprache aus Lombok sehr ähnelt. Die andere Gruppe im Osten spricht hingegen Bima (Indonesisch: Bahasa Bima). Die meisten Angestellten an Flughäfen und Hotels sprechen und verstehen einfaches Englisch.

Religion: Die Hauptreligion ist der Islam, obwohl es auch eine kleinere balinesische Minderheit an der Nordküste gibt.

Posted: November 9th, 2006 under BERICHTE.
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JP präsentiert die PWA Aloha Classic 2006

{GALERIE} jp_ci_rw_sl.jpgJP hat am Jahresende noch Mal einen absoluten Hammer für alle Windsurfer an den Start gebracht. Vom 6. bis 17. November treffen sich die besten Windsurfer um im Mekka des Windsurfens , genauer gesagt Maui, den PWA Aloha Classic World Cup auszufahren. Wenn ihr dabei sein wollt, dann geht auf die Startseite www.jp-australia.com

und folgt dem Aloha Classic Video-Logo. Dort werden täglich 3 bis 5-minütige Videos mit purer Action aus dem Wettbewerb für dich zusammengefasst. {GALERIE} webaloha.jpgDie Videos stehen in verschiedenen Formaten zum anschauen und downloaden bereit. Schaut euch begleitend zu den Texten die aktuellen Videos an und genießt die harte Action auf dem Wasser!

Posted: November 9th, 2006 under NEWS.
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Free Magazin-Quiksilver Surfcamp vom 24.02.07- 03.03.07

{GALERIE} CRW_0294_RJ.jpg 1 Woche ab 775.00 € vom 24.02.07 bis 03.03.07

Erstmalig in diesem Winter veranstalten wir vom Free-Magazin Team in Kooperation mit dem Sun + Fun Surfing Team eine Eventreise ins Quiksilver Surfcampnach Fuerteventura! Diese einwöchige Reise (Verlängerung möglich!) richtet sich an Anfänger und Cracks, die zusammen mit anderen Wellenreitern eine erlebnisreiche Woche auf dem Wasser, am Strand und beim Apres Surf erleben wollen.
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Uns so sieht eure Woche aus: Wir organisieren euch vom Flughafen eure Wahl einen Flug nach Fuerteventura, wo euch unser Team bereits erwartet. Sofort geht es in das Camp. Dabei stehen euch beide Häuser (Townstay und Countrystay) zur Verfügung. Eine Woche lang werdet ihr nun Fuerte von seiner besten Seite kennenlernen und Surfunterricht von der allerfeinsten Art erleben.
{GALERIE} DSCF3158.jpgNatürlich inkl. der Surf-Transfers, Material, Schulung und Anzügen.
Als Anfänger lernt ihr die ersten Steps, als Fortgeschrittene zeigen wir euch ein paar weitere Tricks und seid ihr bereits Cracks, dann ritzt ihr einfach zusammen mit uns die besten Wellen!

{GALERIE} CRW_0588_RJ.jpgLeistungen:
- Flug ab/an Deutschland/Österreich/Schweiz
- Transfer vom Flughafen und zu den Surfspots
- Surfmaterial und Anzüge
- mind. 24 Stunden Surfunterricht
- Quiksilver Shirt
- Wohnen im Townstay oder Countrystay
- Je nach Unterkunft auch Frühstück/Lunchpaket

Preise:
Surfcamp mit obigen Leistungen für eine Woche: 775 Euro
(u.U. kommt es zu Flugzuschlägen von eurem Abflughafen. Flugpreise werden tagesaktuell ermittelt) Zuschlag Doppelzimmer 60 Euro.

Campbeschreibung:
Hier im Quiksilver Surfcamp in Corralejo in Fuerteventuras Norden seid ihr richtig aufgehoben, wenn ihr Wellenreiten lernen möchtet und auch, wenn ihr schon surfen könnt und mit netten Leuten einen relaxten Surfurlaub in einem Surfcamp verbringen wollt. Seit ueber 10 Jahren dreht sich hier auf Fuerteventura alles um den perfekten Surftrip. Dazu gehoeren eine erstklassige Unterkunft in einer komfortablen Villa, hochwertiger Wellenreitunterricht und erfahrene und sympathische Surflehrer!
Das mittlerweile legendaere Surfcamp ist ein Treffpunkt fuer Wellenreiter aus der Ganzen Welt, und steht fuer Spass, perfekte Surfsessions, relaxtes chillen, gepflegte Grillabende und froehliche Partys.

Unsere Spots in Fuerte Nord:
Wellenreitspots gibt es im Norden Fuerteventuras reichlich und miit den 4-Wheel-Drives seid ihr schnell an eurer perfekten Welle, sei es in Cotillo oder am Glass Beach. Joachim Hirsch vom Quiksilver Surfcamp kennt die Spots aus allererster Hand und wählt mit seinen Lehrern nach Wellenrichtung und Höhe jeden Morgen den richtigen Spot für euch aus.

So wohnt ihr im Surfcamp in der Villa Marcos:
Die komfortable Villa liegt in einer ruhigen Zone Corralejos, umgeben von subtropischen Gärten, 80 m vom Strand entfernt. Das Surfcamp besteht aus einem Haupthaus, einem 2 Zimmer - Appartment und einem Dachstudio mit sagenhaftem Ausblick auf den Yachthafen, Lobos und Rocky Point. Die gemuetliche Surfvilla hat insgesamt 7 Zimmer mit 2-3 Betten, 2 voll ausgestattete Kuechen, 3 Baeder, Sat -TV, Garten mit 3 Sonnenterrassen, Boardlagerung, Aussenduschen und Grillecke. Der Ortskern mit Surfshops, Restaurants, Bars und Nightlife ist in 3 Gehminuten bequem zu erreichen. Ob Strand, Meer, Shoppen oder Party….alles gleich um die Ecke.

Nightlife, Action und Beachlife:
In Corralejo findet ihr neben einer tollen Shoppingmeile auch ein aufregendes Nachtleben. Vom feinen Restaurant bis hin zur Diskothek ist alles da, so dass ihr auch bequem die Nacht zum Tag machen könnt. Wer es lieber sportlich mag, der spielt Tennis, geht Biken, Schnorcheln oder Joggen. Besonders die langen Strände im Osten Corralejos laden auch mal zum chillen ein.

An- und Abreise:
Fuerteventura wird fast von jedem deutschen Flughafen angeflogen. Die aufgeführten Reisepreise verstehen sich ohne Flug. Wir buchen den Flug von jedem Flughafen zum Best Price ein und bestätigen die Reise gern inkl. Flug und Transfer, der von unserem Team vor Ort durchgeführt wird.

Unterbringung:
Die komfortable Villa liegt in einer ruhigen Zone Corralejos, umgeben von subtropischen Gaerten, 80 m vom Strand entfernt. Das Surfcamp besteht aus einem Haupthaus, einem 2 Zimmer - Appartment und einem Dachstudio mit sagenhaftem Ausblick auf den Yachthafen, Lobos und Rocky Point. Die gemuetliche Surfvilla hat insgesamt 7 Zimmer mit 2-4 Betten, 2 voll ausgestattete Kuechen, 3 Baeder,Sat -TV, Garten mit 3 Sonnenterrassen, Boardlagerung, Aussenduschen und Grillecke. Der Ortskern mit Surfshops, Restaurants, Bars und Nightlife ist in 3 Gehminuten bequem zu erreichen. Ob Strand, Meer, Shoppen oder Party….alles gleich um die Ecke.

Anmeldung:

Bitte meldet euch bei Sun + Fun unter:

www.sportreisen-nord.de

oder einfach eine Mail an:

info@wellenreiten.info

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{GALERIE} sun+fun-surfing_PMS.jpg

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Posted: November 8th, 2006 under REISE.
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240 Girls und schönster Sonnenschein

{GALERIE} 1_2_BB01.jpgKein Wunder, dass Petrus am Wochenende zu der Rip Curl Girls Tour, die von Davidoff Cool Waters präsentiert wurde, den Himmel aufschloss und die 240 Ladies bei allerbestem Wetterchen auf der Nordseeinsel Sylt begrüßte. Immerhin war es ein reines Damenwochenende!

{GALERIE} 3_JE4J67811.jpgDie Temperaturen lagen bereits am frühen Morgen bei angenehmen 20 Grad, als die anreisenden Mädels die Strandpromenade von Westerland betraten. Ein frischer Nordseeduft stieg ihnen in die Nase. Was für ein herrlicher Tag. Keine zehn Schritte entfernt parkte der Rip Curl Girls Tour-Bus, mit denen die Mitarbeiter von Rip Curl seit einigen Wochen durch Europa tourten, um Hunderten, ja sogar Tausenden von Mädchen das Surfen beizubringen. Mit von der Partie – die sympathische Hawaiianerin Elise Garrigue. Und da stand sie auch schon und begrüßte alle{GALERIE} 4_JE4J6933.jpg Ankommenden mit einem fröhlichen „Hello, nice to have you here!“

Während immer mehr Mädels am Strand auftauchten, machten es sich die meisten Teilnehmerinnen bereits unter den einladenden Pavillons, die Rip Curl am Strand aufgebaut hatte, gemütlich. „Die Atmosphäre war einfach unbeschreiblich entspannt. {GALERIE} 3_JE4J70521.jpgDie Sonne ging auf, das Meer glitzerte im Licht und die Pavillons luden zum Entspannen ein“, schwärmte eine begeisterte Teilnehmerin. Aber man war ja nicht zum Ausruhen und Chillen auf die Nordseeinsel gekommen. Das Ziel war es, Surfen zu lernen. Aus diesem Grund teilten die Rip-Curl-Mitarbeiter die Ladies in Gruppen ein. Wer schon einmal Brettkontakt gehabt hatte, {GALERIE} 3_JE4J6824.jpgkam in die eine, ganz frische Surfneulinge in eine andere Gruppe. So konnte die optimale Lernumgebung geschaffen werden. Elise, selber begeisterte und sehr gute Surferin, stürzte sich sofort mit den Mädels in die Fluten. Geduldig erklärte sie den Mädchen den Take-Off, freute sich über die Fortschritte und das erste gesurfte Weißwasser. {GALERIE} 3_JE4J68111.jpg„Elise ist wirklich sympathisch. Jedes Mal, wenn ich im Weißwasser aufs Bord gekommen bin, hat sie mit mir zusammen vor Freude gejuchzt“, erzählte eine Teilnehmerin, die extra aus Berlin gekommen war.

{GALERIE} 3_BB04.jpgStunden um Stunden surften die Girls in den Wellen vor Sylt, bis die Arme schmerzten und der Körper nach einer Pause verlangte. An Land hatte Boris bereits alles vorbereitet: Ganz entspannt wies er die erschöpften Mädels in die Kunst des Yoga ein und dehnte die schmerzenden Muskeln. {GALERIE} 3_JE4J6731.jpgFür all diejenigen, die keine Lust auf Yoga hatten, stand ein Bongo-Lehrer zur Verfügung, der die Girls in die Rhythmik des Bongospielens einwies. Erst am Abend leerte sich der Strand wieder, als die Surflehrlinge und ihre Lehrer samt Elise Garrigue ins „American“ abschwirrten, um dort den Abend bei einem netten Cocktail und einem rauschenden Fest ausklingen zu lassen. Es gab ja auch einen wichtigen Grund zum Feiern: den ersten wahren Wellenritt und den Einstieg in ein neues Surferleben!

Posted: November 7th, 2006 under BERICHTE.
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