Archive for Juli, 2006
Windsurf: Endergebnis des Volvo Surf Cup 2006 auf Sylt
Am Sonntag, den 30.07.2006 endete nach fünf actiongeladenen Tagen der VOLVO SURF CUP 2006 in Westerland auf Sylt. Über 100.000 Besucher verfolgten die Rennen der besten Windsurfer Deutschlands vor dem Brandenburger Strand. An allen Tagen konnten Wettfahrten durchgeführt werden. Strahlender Sieger und damit Deutscher Windsurfing Meister ist Bernd Flessner (GER-16, F2, Neil Pryde) von der Insel Norderney, der 12 von 14 Rennen dominierte. Mit seinem mittlerweile elften Titel stellte Flessner einen Rekord für die Ewigkeit auf. Den zweiten Platz sicherte sich Helge Wilkens (GER-63, Lorch, GunSails) vom Steinhuder Meer, der Flessner stets im Nacken saß und schließlich das Abschlussrennen für sich entscheiden konnte.
Am letzten Tag des VOLVO SURF CUP 2006 wurde es vor allem in der Entscheidung um Platz drei noch einmal richtig spannend. Hier lagen das Kieler Nachwuchstalent Vincent Langer (GER-122, Starboard, Simmer) und Andy Laufer (GER-93, Starboard, Neil Pryde) vom Bodensee in einem engen Zweikampf Kopf an Kopf. Laufer hatte eine längere Wettkampfpause hinter sich und griff zum ersten Mal in dieser Saison wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Dabei feierte er ein grandioses Comeback und wurde für Langer zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Erst im letzten Lauf der Regatta die Entscheidung.
Mit einem dritten Platz sicherte sich der Kieler Youngster Langer auch in der Gesamtwertung Rang Drei vor seinem Kontrahenten Laufer. Den fünften Platz der Gesamtwertung eroberte mit Fabian Mattes (GER-202, Starboard, Gaastra) aus Ravensburg ein weiteres Nachwuchstalent. Mattes krönte mit diesem Erfolg seine konstant gute Leistung während der diesjährigen Saison. Auch außerhalb des Renngeschehens erlebten die über 100.000 Besucher des VOLVO SURF CUP 2006 eine faszinierende Veranstaltung am Brandenburger Strand in Westerland. Ein reichhaltiges Rahmen- und Unterhaltungsprogramm bot Tag und Nacht eine einzigartige Atmosphäre rund um das Windsurfen.
Ergebnis nach 14 Racings:
1. Bernd Flessner
2. Helge Wilkens
3. Vinent Langer
Posted: Juli 31st, 2006 under WINDSURF, NEWS.
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Achtung:Rip Curl Girls Tour Party jetzt im “American”
Die “Rip Curl Girls Tour Party” auf Sylt kann am 5.August nicht wie geplant
in der “Badezeit” stattfinden, statt dessen machen wir die Party im “American”
in der Paulstr. 3 in Westerland !
Posted: Juli 28th, 2006 under NEWS.
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Windsurf: Erfolgreicher Auftakt des VOLVO SURF CUP 2006 – Flessner führt nach vier Racings
+++ Westerland / Kiel, 26. Juli 2005 | Strahlender Sonnenschein und gute Windbedingungen bescherten den Teilnehmern der diesjährigen Deutschen Windsurfing Meisterschaft in Westerland einen traumhaften Auftakttag. Die 40 qualifizierten Fahrer des VOLVO SURF CUP 2006 konnten am ersten Tag bereits vier Rennen in der Disziplin Racing absolvieren. Souveräner Sieger aller Rennen wurde der zehnfache Deutsche Meister Bernd Flessner (GER-16, F2, Neil Pryde), der auf der Jagd nach dem elften Meister Titel ist.
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Zunächst sah alles nach einem ruhigen Strandtag für die Teilnehmer des VOLVO SURF CUP 2006 aus. Strahlender Sonnenschein und nur mäßiger Wind gab den besten deutschen Windsurfern Gelegenheit, ihr Material zu trimmen und sich optimal vorzubereiten. Gegen Nachmittag frischte der Wind auf 10 – 12 Knoten Windgeschwindigkeit auf. Regattaleiter Holger Lass entschied zunächst die Disziplin Racing durchzuführen.
Das erste Rennen des Tages konnte souverän der Norderneyer Bernd Flessner für sich entscheiden, der das Verfolgerfeld weit hinter sich ließ. Auf Rang
2 folgte Helge Wilkens (GER-63, Lorch, Gun Sails) vom Steinhuder Meer vor dem Nachwuchstalent Fabian Mattes (GER-202, Starboard, Gaastra) aus Ravensburg. Auch bei den folgenden Rennen war der Deutsche Rekordmeister Flessner seinen Verfolgern immer mehr als eine Brettlänge voraus und kam als Erster ins Ziel. Sein Hauptkonkurrent Helge Wilkens, der im zweiten Rennen noch Platz 2 verteidigen konnte, platzierte sich in den folgenden Rennen auf Rang 7 und Rang 2. Durch einen Streicher kann er in der Endwertung aber den zweiten Platz verteidigen. Der Leichtwindexperte Fabian Mattes konnte die Bedingungen optimal für sich nutzen und landete nach einer konstant guten Leistung auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Für die kommenden Tage sind weiterhin gute Windbedingungen angesagt, so dass mit einer Durchführung weiterer Rennen gerechnet werden kann. Noch bis Sonntag sind die Teilnehmer der Deutschen Windsurfing Meisterschaften beim VOLVO SURF CUP 2006 am Brandenburger Strand Sylt zu erleben.
Bei der After-Race-Party wird heute Abend die US-Band Beggars Fortune auftreten und mit sanftem Gitarrenrock für traumhafte Sonnenuntergangsstimmung sorgen.
Posted: Juli 27th, 2006 under WINDSURF, NEWS.
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Surf: Billabong Pro kehrt zurück nach Mundaka
Die berühmteste links brechende Welle ist zurückgekehrt und beherbergt das “Billabong Pro Mundaka” vom 3. bis 14. Oktober.
Mutter Natur hat letztendlich das wieder befestigt, was von menschlicher Hand zerstört worden ist. Zwei Jahre nach der unvorteilhaften Ausbaggerung des Gernika Flusses hat sich die Sandbank wieder zurückgeformt und liefert die legendären Tubes, durch die das kleine Fischereidorf so bekannt geworden ist.
In den letzten Monaten, vor allem in den Wintermonaten, ergaben sich geschichtlich gesehen die spektakulärsten Wellen auf dem Wasser, frei nach dem Motto: „Sie ist zurück und sie ist böse“….
Doch jetzt werden die besten Surfer der Welt wieder Kurs in Richtung Mundaka nehmen, um bei dem 10. Event der WCT 2006 dabei zu sein.
Kommt vorbei und schaut euch das Spektakel an.
Mehr Infos unter : www.billabongpro.com
Posted: Juli 26th, 2006 under SURF, NEWS.
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Kitesurf: KOTC meets KLC !
Laboe. Spätestens nach diesem Contest am 6. und 7. Mai 2006 kann jeder deutsche Kiter mit diesem Namen etwas anfangen. Dieser kleine, schöne Kurort am Rande der Kieler Förde hat zwar manchmal böigen Wind und etwas zu flaches Wasser und leider kaum Parkplätze in unmittelbarer Strandnähe, aber er hat auch etwas Magisches. Bei jedem Wettkampf bläst der Wind so, als würde er das ganze Jahr nur darauf warten, den kleinen Kitern den Hintern zu versohlen. So war es auch dieses Mal wieder, als die gesamte Kiteszene sich zum Kiteloopcontest und zum King of the Coast vor Ort einfand, um einerseits zu testen, was das Zeug hielt, und andererseits – sich aller Konsequenzen bewusst – die Kites um die Ohren zu loopen.
Schon am ersten Tag, als der Wecker gefühlte neun Uhr anzeigte und die Rider sich um den Einschreibungstisch im Red-Bull-Zelt drängten, lag es in der Luft, dass die Fusion aus King of the Coast (Johannes) und dem Kiteloopcontest (Timo) eine neue Qualität erreichen würde. Durch ein mächtiges Aufgebot an Herstellern, die nur darauf warteten, dass ihr Material getestet würde, und vielen motivierten Kitern, die darauf warteten, aufs Wasser zu kommen, konnte man das Stimmungsbarometer am Laboer Ehrenmal hinaufklettern sehen. Insgesamt meldeten sich 53 Fahrer an. Eigentlich sollten nur 50 Fahrer plus eine Wildcard auf dem Wasser zeigen, wie tief sie ihren Kite loopen können. Jedoch kann man der Weltmeisterin Kristin Böse ja nicht einfach den Eintritt verweigern, sie fuhr außerhalb der Wertung als Special Guest mit.
Dann wäre da noch Pile Brückmann, der kam wie immer zu spät. Seinem charmanten Lächeln konnten die KLC-Mädels jedoch nicht widerstehen, so bekam auch er noch die Chance, aufs Wasser zu gehen.
Das Spektakel lockte nicht nur die nationalen Pros wie Sylvester Ruckdäschl, Mario Rodwald oder Rick Jensen an, auch der Nachwuchs Nils Wesch (11 Jahre) lies sich von seinen Eltern das Einschreibungsformular vorlesen und erklären. Um an dieser Stelle noch mehr junge Fahrer anzulocken, sei gesagt, dass es kein Startgeld zu bezahlen gab. Das Taschengeld kann also weiterhin für sinnvolle Dinge wie Kites ausgegeben werden. Wenn man sich beim Kiteloopcontest anmeldet, braucht man sich auch keine Gedanken mehr um seine Körperhygiene, um Lesestoff fürs weitere Jahr oder um ein quietschorangefarbiges Lycra zu machen. Denn Wosch sorgte für Showergel, der Terror Oceanis Verlag (produzieren u.a. auch das „Sailing Journal“) packte ein Jahresabo des weltweit besten Wassersportmagazins „Free“ und ein originelles Contestlycra mit in die Ridertüten.
Der Wind ließ am Samstag nicht lange auf sich warten. Er kam mit strammen fünf Beaufort aus Ost-Nordost. Diese Windrichtung verstärkte sich im Laufe des Tages durch leichte Thermik. Die Fahrer wurden in fünf Heats à zehn Fahrern eingeteilt, doch schnell wurde klar, dass die meisten Fahrer ihren Heat auf mehrere Stunden verlängerten. Ein Rick Jensen kommt erst gar nicht auf die Idee, vom Wasser zu gehen, wenn ihm Hunderte vom Strand aus zujubeln, und das ist auch gut so! Schließlich ging es bei dem Contest um das gute, alte Motto „Dabei sein ist alles“. Was kann es denn auch Besseres geben, als einen ganzen Tag mit Kollegen zu kiten, dabei von den Zuschauern bejubelt und von fünf Kameraleuten gefilmt und fotografiert zu werden? Die Party im „Luna Club“ rundete den Event mit ermäßigtem Eintritt und Getränken für die Fahrer ab. So wurde gefeiert, bis der Morgen mit Kater graute.
In Folge der heißen Party startete der Wettkampf am zweiten Tag etwas später. Aufgrund des böigen Windes wurde eine Impression-Session gestartet, bei der jeder aufs Wasser konnte, um sich von den ausgewählten Judges beurteilen zu lassen. Unter ihnen waren Kristin Böse (Weltmeisterin), Anne Pieper (Deutsche Meisterin), Tim und Zinne (Sauf-Meister), Niklas Huntgeburth (Toursieger 2005), die Hersteller und natürlich die schicken KLC-Mädels, die einmal im Jahr scharenweise um Timo herumtänzeln und ihm, bei allem, was auch anliegt, zu „helfen“. Der Tag konnte mit vielen strahlenden Gesichtern und einer Wertung für folgende Kategorien ausgezeichnet werden:
Best girl overall – Sabrina Lutz (Carved, Protest) aus Hamburg
Most powerful Kiteloop – Rick Jensen (Naish, Prolimit, Skbue) aus Lutzhorn
Highest Kiteloop – Sven Frank (Naish, Prolimit, Quiksilver) aus Westerland/Sylt
Most technical Kiteloop – Christian Dittrich (Tablas, North) aus Lund/Schweden
Best Wipe-out – Ruben Griesbach (Twintail, Slingshot) aus Kiel
Einen kleinen extra Award bekam Stefan Permien (North, ION) aus Schenefeld, der am zweiten Tag mit einer frisch genähten Platzwunde weiter rockte, obwohl er am Tag zuvor mit dem Kopf sein Brett geknutscht hatte. Die Marke RoDwY stattete ihn mit ihrer neuen Kollektion aus. Ohne die vielen Sponsoren hätte der King of the Coast und der Kiteloopcontest nicht stattfinden können: Twintail, Free-Magazin, Airush, Slingshot, Seefluth – Autohaus Kronshagen, RoDwY, WOSH und natürlich Pitzschels großartige Backwaren für einen Euro. Sie alle haben den Event zum absoluten Saisonhöhepunkt gemacht. Wir hoffen natürlich, dass diese Sponsoren auch im nächsten Jahr wieder dabei sind. An die Fahrer ist auch noch ein dickes Lob auszusprechen, denn trotz mehr als 50 Leuten gleichzeitig auf dem Wasser kam es nicht zu Rangeleien oder Unfällen. Ein klares Zeichen dafür, dass sich alle gut benommen haben und trotz radikaler Manöver die Sicherheit stets im Hinterkopf hatten. Weiter so!
Ruben Griesbach
www.kiteloopcontest.de
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King of the Coast meets Kiteloopcontest – das Kite-Happening in Laboe
Am 6. und 7. Mai 2006 gab es in Laboe das große Treffen aller Kiter, die sich nach einem langen Winter erstmals wieder an heimischen Gewässern trafen. Der KOTC als etabliertes Treffen der deutschen Kiteszene und der parallel stattfindende KLC lockten zahlreiche Aktive und Zuschauer an den Strand. Mehr als 15 verschiedene Hersteller bzw. Vertriebe stellten im Rahmen des KOTC-Testivals aktuelles Material für jedermann zum Testen zur Verfügung. So konnte man sich eine eigene Meinung zu den neuesten Produkten schaffen, interessante Gespräche mit Herstellern führen und einfach jede Menge Spaß auf dem Wasser haben. Für die Zuschauer gab es fette Action auf dem Wasser zu sehen, die Aktiven rockten im Rahmen des KLC, was das Zeug hielt. Man darf auf das diesjährige KLC-Video gespannt sein!
Einen Event mit so vielen altbekannten Gesichtern und guter Stimmung hat es lange nicht gegeben. Es gab kaum jemanden aus der Kiteszene, der sich nicht hat blicken lassen. Zu der regen Teilnahme beigetragen haben natürlich auch das perfekte Wetter und der an beiden Tagen vorhandene Ostwind. Abgerundet wurde das Wochenende von einer sensationellen Party am Samstagabend im „Luna Club“ in Kiel.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön der Organisatoren an alle Teilnehmer, Besucher, Helfer, Fotografen, Kameramänner und alle, die vergessen wurden. Man sieht sich hoffentlich wieder auf dem nächsten KOTC (28. und 29. April 2007 – jedes Jahr am letzten Wochenende im April, Ausnahmen bestätigen die Regel) oder dem nächsten KLC (genauer Termin steht noch nicht fest).
Johannes Marczinski
www.kingofthecoast.de
Posted: Juli 26th, 2006 under KITE, BERICHTE.
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Windsurf: Interview mit Jonas Schmidt
Jonas-Jessyn Schmidt
Geburtstort: Dannenberg (Wendland)
Geburtstag: 28. Mai 1981
Beruf: Student (Sport und Englisch auf Lehramt) / Windsurfprofi
Wohnort: Kiel
Lieblingsfarbe: Rosa
Hanseboot 2005. Ich war von meinen Sponsoren Starboard und Hot Sails „eingeladen“ worden, für sie auf der „hanseboot Free-Magazin Beach Lounge“ ein wenig Messearbeit zu leisten. Während einer Präsentation auf der Bühne, alle eingeladenen Hersteller waren gerade dabei, ihre Segel für die nächste Saison zu präsentieren, fiel mir ein neues Gesicht zwischen den Vertretern auf. Als es an der Reihe war, sein Produkt zu präsentieren, stolperte er mit seinem Naish-Tuch in der Hand in Richtung Mikrofon und sagte etwas, was mir sinngemäß folgendermaßen in Erinnerung blieb: „Hallo, ich bin Jonas und ich habe nicht viel Ahnung von Segeln. Ich bin schließlich Teamfahrer und fahre die Dinger nur.“ „Ah“, dachte ich, „das hat Potential.“
Als wir abends zusammen feiern waren, wollte ein Türsteher Jonas nicht (oder zumindest nicht kostenlos) den Eintritt gewähren. Jonas war einfach an der Kasse vorbeigegangen. Der Türsteher sagte ein paar Mal etwas zu ihm, bis Jonas entgeistert erwiderte: „Entschuldige, aber ich verstehe dich einfach nicht. Du sprichst so ein gebrochenes Deutsch!“ Unnötig zu sagen, dass wir dann woanders hin mussten. Aber ja, der Junge hat Potential.
Das beweist er nicht nur an der Bar und auf der Bühne, sondern auch auf dem Wasser. Als einer der besten, deutschen Freestyler behauptet er von sich selbst, in der Welle noch nicht sonderlich gut zu sein. Im Frühjahr in Kapstadt konnte ich dieses Statement nicht bestätigen. Die meisten Surfer, die wie Jonas in der Welle fahren, würden herumlaufen und ununterbrochen davon reden, wie geil sie sind. Grund genug den sympathischen Herren mit dem leichten Understatement zum Interview zu bitten.
T: Hallo Jonas, du bist beim Ocean Jump ja etwas ungünstig aufs Ohr gefallen und hast es geschafft, dein Trommelfell zu reißen. Wie geht es dir?
J: Moin Torben! Es tat zum Glück nie richtig weh und es stört auch nicht. Aber die Ärzte haben mir davon abgeraten, weiter zu springen, und ich soll circa drei Wochen nicht ins Wasser.
T: Ärgert dich das?
J: Na ja, es war ein geiler Event und es hat viel Spaß gemacht. Leider ist das mit dem Ohr ziemlich am Anfang passiert. Ich wäre gerne öfter über die Rampe gesprungen, aber da kann man nichts machen.
T: Gut, dann zum eigentlichen Interview: Du surfst noch gar nicht so lange, oder?
J: Nein, ich hab zum ersten Mal 1997 auf Amrum auf einem Windsurfer gestanden. Meine Mutter hat mir damals in den Sommerferien einen Surfkurs geschenkt. Am zweiten Tag war es tierisch windig und es waren ein paar Locals draußen, die Loops und so gesprungen sind, und das wollte ich unbedingt auch können.
T: Du bist sehr schnell auf ein hohes Niveau gekommen. Hast du vorher irgendeinen Sport leistungsmäßig gemacht?
J: Ja, ich habe Leichtathletik mehr oder weniger professionell betrieben. Ich habe jeden Tag zwei bis drei Stunden trainiert und bin auch mal Niedersachsenmeister in der Halle geworden. Mein Körper ist aber offenbar nicht für Profisport gemacht. Ich bin ziemlich oft krank gewesen, habe Pfeiffersches Drüsenfieber bekommen und lag eine Weile im Krankenhaus. Das Fieber hat ziemlich auf die inneren Organe geschlagen und die Ärzte hatten Angst, dass nicht nur die Nieren und die Milz angegriffen würden, sondern dass es auch aufs Herz gehen könnte. Daraufhin habe ich meine Leichtathletik-Karriere an den Nagel gehängt. Im Sommer 2000 war ich wieder auf Amrum und bin danach einfach nach Kiel gezogen, um mein Abi zu machen und um mehr surfen zu können.
T: Die Prioritäten lagen in dieser Reihenfolge?
J: Könnte sein, dass ich da gerade was verwechselt habe …
T: Du bist Ende der elften Klasse ganz allein nach Kiel gezogen?
J: Zunächst sah es so aus, aber dann hat meine Mutter überraschend einen Job in Kiel bekommen und wir sind beide umgezogen.
T: War Contestsurfen immer dein Ziel? Bist du ein Wettkampftyp?
J: Irgendwie schon. Bei allen Sportarten, die ich gemacht habe, habe ich irgendwann an Wettkämpfen teilgenommen. Der DWC war mir zunächst egal, ich bin direkt in die EFPT eingestiegen. Das war 2004 und ich bin im ersten Jahr gleich Siebter in der Jahresrangliste geworden. Im Jahr darauf bin ich die DM auf Sylt mitgefahren und Dritter geworden.
T: Das sind sehr gute Ergebnisse, dafür, dass du erst vier bzw. fünf Jahre zuvor surfen gelernt hast. Welche Tour gefällt dir besser, DWC oder EFPT?
J: Die EFPT ist sehr gut organisiert, es sind nur nette, junge Leute am Start und es gibt viel Preisgeld. Ein Kern von 20 bis 25 Leuten fliegt und fährt quer durch Europa, um an guten Spots zusammen zu trainieren und gegeneinander anzutreten. Das ist schon echt gut, aber eben auch teuer. In Schweden und Frankreich beispielsweise gibt es staatliche Sportförderungen und die Surfer bekommen die Trips bezahlt. In Deutschland ist das leider nicht so einfach. Dem Staat sind Surfer egal und Geldgeber aus der Industrie zu finden, ist extrem schwierig. So kann man als deutscher Teilnehmer eigentlich nur mit dem Preisgeld die Kosten decken. Das macht einen Contest natürlich etwas unentspannt, denn wenn man nicht ins Preisgeld fährt, bleibt man auf den Kosten sitzen. Beim DWC gibt es kein Preisgeld und die meisten Leute sind „alte Säcke“ aus dem Ruhrgebiet, die hobbymäßig surfen, das Ganze aber „bier-ernst“ nehmen. Beim Worldcup wird so gut wie nie Einspruch von einem Fahrer gegen eine Entscheidung eingelegt, im DWC protestieren ständig irgendwelche Leute. Meistens geht es nicht mal um viel. Da wird ein tierischer Stress gemacht, nur weil jemand gerne von Platz 18 auf 17 rutschen möchte.
T: Beim Freestyle zählt nicht, wer als Erster durchs Ziel kommt, sondern wer von den Judges am besten bewertet wird. Judges bewerten immer etwas subjektiv. Läuft das deiner Meinung nach meist fair ab oder gibt es oft unverständliche Entscheidungen?
J: In der EFPT läuft es meist sehr gut. Es haben sich schon oft Fahrer neben die Judges gesetzt und inoffiziell mitbewertet. Judges und Fahrer waren fast immer einer Meinung. Es geht natürlich nicht immer alles gut. Besonders am Silverplaner See kommt es wohl öfter zu Ungereimtheiten … Beim DWC läuft es meistens auch sehr gut. Aber Fehlentscheidungen wird es immer geben – in beiden Serien. Das ist eben so, wir sind alle nur Menschen.
T: Nach dem letzten DWC auf Norderney habe ich im Internet Diskussionen verfolgt, in denen es darum ging, ob man Freestyle vom DWC trennen und eine eigene deutsche Freestyleserie ins Leben rufen sollte. Ich war nicht auf Norderney und kann nicht sagen, ob die Bedingungen zum Freestylen gut gewesen wären. Du warst da, was hältst du von solchen Diskussionen?
J: Im Allgemeinen ist der DWC gut organisiert. Sicher könnte man mehr Freestyleeliminations starten und man wundert sich, warum ständig nur Slalom oder Racing gefahren wird. Das ist aber alles gar nicht so einfach, wie man denkt. Denn man kann nicht innerhalb von 30 Minuten einfach die Disziplin wechseln und der Wind ist ja meist sehr inkonstant. Auf Norderney waren die Bedingungen schwierig, es war genau auflandig und daher ziemlich wellig. In den Bedingungen wären die meisten wohl eh nicht zurechtgekommen. Vielleicht wäre es trotzdem gut gewesen, es zu probieren, denn viele wirklich gute, neue Fahrer waren angereist. Diese hätte man sicher zu weiteren Contests gelockt, wenn die Organisation gezeigt hätte, dass sie Bock auf Freestyle hat und dass man wirklich versucht, so viel Freestyle wie möglich zu fahren.
T: Junge Fahrer sind ein gutes Thema. Besonders aus der Karibik kommen gerade viele sehr junge Talente.
J: Das ist richtig. Im Freestyle benötigt man nicht so viel Erfahrung wie in der Welle bzw. man hat wesentlich öfter gute Freestyle- als gute Wavebedingungen und so sammelt man schneller Erfahrungen. Junge Talente werden mittlerweile stark von der Industrie gefördert, besonders Starboard reißt sich fast ein Bein aus, um die Kids zu unterstützen.
T: Siehst du das durchweg positiv?
J: Im Prinzip schon. Es ist immer gut, wenn junge Leute gefördert werden. Es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass manche Kids mit Ruhm und Geld nicht umgehen können, abheben oder anfangen, Drogen zu nehmen. Im Freestyle geht es momentan heiß her, ein Star von heute kann morgen schon weg sein. Auch darauf sollten die Kids vorbereitet werden.
T: Alles klar. Jetzt musst du noch schnell Folgendes erklären. Als wir uns kennen lernten, hast du mir erzählt, du studierst Sport auf Lehramt, willst aber nicht Lehrer werden. Muss ich die Frage noch deutlicher formulieren?
J: Äh, was?
T: Wenn du nicht Lehrer werden willst, WARUM um alles in der Welt studierst du dann auf Lehramt?!
J: Ach so. Ich denke mal, dass ich mit Sport und Englisch so ziemlich alles werden kann.
T: Arzt? Pilot? Anwalt? Formel-1-Fahrer?
J (lacht): Das nicht gerade, aber meiner Meinung nach sind die Fächer eine gute Grundlage. (Jonas denkt nach) Und so schlimm ist es vielleicht auch nicht, als Sportlehrer in einer Turnhalle zu enden.
T: Ich hatte mal einen Sportlehrer, der hat mir eine 4 gegeben, weil ich seine Tasche nicht getragen habe. Das hat er wörtlich zu meinem Vater gesagt, als der sich wunderte, dass meine einzige 1 vom Zeugnis verschwunden war.
J: Da siehst du’s, auch als Sportlehrer kann man Spaß haben!
Posted: Juli 26th, 2006 under WINDSURF, BERICHTE.
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Surf: Rock it, Milly-Dilly!
Ein neuer Star ist am Surfer-Himmel aufgegangen. Er heißt: Jessi Miley-Dyer und kommt aus Australien. Im Januar dieses Jahres hatte sich die hübsche Australierin erstmals für die WCT Tour qualifiziert und wurde bereits auf Platz 15 der Weltrangliste gesetzt. Zum Abschied ihrer Junior-Karriere hat es die 19-Jährige allerdings noch einmal so richtig krachen lassen und holte sich am 5. Januar 2006 den Billabong World Junior Championship-Titel am Narrabeen Beach in Australien. Im Finale besiegte sie vor den Augen ihrer Familie und Freunde ihre beste Freundin Nicola Atherton mit einer sensationellen Performance. Doch nun muss sie zeigen, was in ihr steckt, denn die ASP Tour ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Die anderen Mädels werden ihr bestimmt keinen Nesthäkchen-Bonus einräumen. Doch die kämpferische Goofy-Footerin wird mit Sicherheit in diesem Jahr von sich Reden machen. Dem Free-Magazin stand sie in Australien am Strand Rede und Antwort:
FM: Hi Jessi, schön dich hier zu treffen! Wo hältst du dich zur Zeit am häufigsten auf?
JMD: Ich bin schon sehr viel unterwegs, aber eigentlich bin ich doch am häufigsten zu Hause am Bronte Beach in Sydney.
FM: Gehst du noch zur Schule oder was machst du?
JMD: Nein, ich habe die Schule bereits beendet und darf mich jetzt „Full-time-Pro-Surfer“ nennen!
FM: Auch nicht schlecht. Glückwunsch! Wie bist du zum Surfen gekommen?
JMD: Ich war als Kind schon immer gerne am Strand. Ob nun zum Sonnenbaden, zum Schwimmen oder später auch als Rettungsschwimmerin. Es war also nur logisch, dass ich irgendwann mit dem Surfen anfing. Viele meiner Freunde waren schon begeisterte Surfer und da wollte ich natürlich dabei sein. Dazu kommt, dass auch mein Vater schon immer surfen war. Das liegt mir also im Blut! Meiner Tante gehört sogar eine Surfschule.
FM: Wann war es soweit, dass du das erste Mal eine Welle abgeritten bist?
JMD: Ich war vielleicht so zehn oder elf. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, eine ungebrochene Welle zu surfen!
FM: Hast du dir das Surfen selbst beigebracht oder bist du einfach zu deiner Tante in die Surfschule gegangen?
JMD: Letzteres. Das war so schön praktisch. Außerdem hat mein Vater mir immer sehr geholfen.
FM: Wann warst du stolze Besitzerin deines ersten Boards?
JMD: Yeah, das war cool! Da war ich zehn. Es war ein Secondhand-Board von meiner Tante. 6′4′’ lang und mit einem obercoolen Flammendesign! Mann, war ich cool damit!
FM: Während der ASP Tour lernst du die unterschiedlichsten Spots auf dieser Erde kennen. Welchen magst du am liebsten?
JMD: Es stimmt. Im Rahmen der World Tour bin ich schon ziemlich weit gereist. Ich war auf Hawaii, in Peru, Amerika, Frankreich, England, Ecuador, Brasilien und Indonesien. Am liebsten mag ich natürlich Bronte! Zu Hause ist es doch am schönsten! Meine zweite Wahl wäre wohl Indonesien. Dort hatte ich wirklich tolle Tage. Super gerne würde auch noch einmal nach Nordperu. Da gibt es endlose Lefts, die für mich als Goofy-Footer bedeuten, dass ich sie frontside abreiten kann.
FM: Wenn du dich an deine Kindheit erinnerst, welchen Surfer hast du am meisten verehrt?
JMD: Die Pro-Surfer, die im Umkreis von Sydney wohnten und die ich immer am Strand sah. Tom Whitaker, Rod Kerr und Luke Hitchings oder Pancho Sullivan, Occy und Taj – das waren und sind meine großen Vorbilder.
FM: Du bist der ASP World Pro Junior Champion, was dein größter Erfolg bisher gewesen ist.
JMD: Ich bin immer noch superhappy, wenn ich an den Tag zurückdenke. Dazu kommt, dass ich ausgerechnet in meiner Heimatstadt Sydney den Titel holte. Es war mein erster richtig wichtiger Contest und ich habe gleich den Titel geholt. Zudem war es die letzte Möglichkeit für mich, am Junior-Contest teilzunehmen, was den Sieg unvergesslich für mich macht. Dennoch ist für mich das Qualifying für die 2006 WCT noch viel, viel wichtiger.
FM: Wie sehen in diesem Jahr deine Ziele aus?
JMD: Ich würde gerne unter die ersten sechs bei der WCT Tour kommen. Auf jeden Fall wünsche ich mir für dieses Jahr unglaublich gute Wellen! Ich freue mich schon sehr auf die Wellen auf Fidschi und in Teahupoo. Allerdings brauchen sie gar nicht so riesig zu werden …
FM: Die Frage, die kein Surfer hören will: Hast du schon eine Vorstellung von deinem Leben nach dem Surfen?
JMD: Ha! Die Frage mag ich wirklich nicht hören! Ich bin doch erst 19! Ich will einfach mein Leben genießen und vielleicht irgendwann Kinder bekommen. Aber erst einmal kann ich mir kein Leben mehr ohne Surfen vorstellen! Die Tatsache, dass ich vor den Dingen des Alltags fliehen kann. Egal, wie doll man sich mit Leuten gestritten hat, wenn du rausfährst zum Surfen, vergisst du alles. Das ist wirklich etwas, was ich am Surfen besonders schätze. Manchmal muss man einfach mal abschalten.
FM: Hattest du schon einmal ein schlimmes Erlebnis beim Surfen? Heftiger Wipe-out? Hai im Wasser?
JMD: Nein, das noch nicht, aber ich bin mal am Strand in Australien von einer White Tailed House Spider gebissen worden. Da war ich 14. Ich musste zehn Tage ins Krankenhaus und durfte sechs Wochen nicht aufs Wasser, weil ich eine schlimme Infektion von dem Biss bekommen hatte. Das war ziemlich übel.
FM: Hast du eine Ahnung, warum so wenig Mädels Wellenreiten gehen?
JMD: Findest du, dass das so ist? Hier in Australien gehen so viele Frauen surfen, weil sie alle an der Küste leben. Surfen ist hier wirklich populär. Aber vielleicht ist es in anderen Teilen der Erde so, dass die Frauen von den vielen Männern, die diesen Sport ausüben, eingeschüchtert werden und daher gar nicht erst damit anfangen. Deshalb mein Appell: Lasst euch nicht einschüchtern Mädels! Zeigt den Jungs, was ’ne Harke ist!
Posted: Juli 26th, 2006 under SURF, BERICHTE.
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Windsurfing: Weltklasse im Engadin auf dem Silvaplanersee
Zum 8. Mal in Folge findet vom 11. - 20. August der Stimorol Engadinwind auf dem Silvaplanersee statt.
Die amtierende Freestyle Weltmeisterin Karin Jaggi aus der Schweiz sorgt auch dieses Jahr für heisse Action auf dem Silvaplanersee anlässlich der Freestyle Pro Tour.
Die 14-fache Weltmeisterin und schnellste Frau der Welt will auch in diesem Jahr im eigenen Land zu oberst auf dem Podest stehen.
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Zum Event im Engadin werden neben Karin Jaggi SUI auch weitere amtierende Windsurf Weltmeister wie Antoine Albeau FRA, Normen Günzlein GER, Micah Buzianis USA und Allison Shreeve AUS erwartet.
Der Stimorol Engadinwind gehört zu den bedeutendsten Wassersportveranstaltungen weltweit und beginnt am 11. August mit der European Freestyle Pro Tour.
Anschliessend findet der Euro Cup in den Speed Disziplinen statt und am 19.
August geht der legendäre 29. Engadin Surf Marathon über die Bühne. Der Marathon ist die älteste Windsurfregatta, die jedes Jahr im Engadin immer stattfindet.
Der Stimorol Engadinwind lockt über 300 Athleten aus über 20 Nationen in die einzigartige Seenlandschaft des Engadins.
Stimorol Engadinwind ist der höchstgelegene Topevent, der während 10 Tagen alles bieten kann, was das Herz begehrt. Die weltbesten Windsurfer Kiter reisen aus aller Welt für diese Zeit ins Engadin. Das natürliche Umfeld und die schneebedeckten Berge als Kulisse garantieren eine einmalige Atmosphäre für die Akteure. Während der Veranstaltung wird alles geboten, sowohl auf dem Wasser, wie auch bei den Partys und den Side-Events auf dem Veranstaltungsgelände.
Mit der Möglichkeit, Kite- und Windsurfen in einer Veranstaltung zu vereinen, entsteht eine neue, trendige und optimale Plattform für den Wassersport. Am ersten Wochenende steht die Veranstaltung ganz im Zeichen der Freestyle Windsurfer, bei denen atemberaubende Sprünge und Weltklasse Tricks gezeigt werden.
Die EFPT European Freestyle Pro Tour ist die Weltweit grösste Tour im Freestyle Windsurfen. Der Tourstopp in der Schweiz zählt zu den wichtigsten und lockt so die weltbesten Freestyler nach Silvaplana.
Anlässlich der EFPT werden radikale Freestyle Moves Turns von Athleten wie Normen Günzlein GER (Weltmeister 2005), Kevin Mevissen NED(Europameister 2005) auf höchstem Niveau zelebriert.
Für Spannung ist gesorgt, da momentan gleich drei Freestyler Andre Paskowski GER, Antxon Otaegui ESP und Normen Günzlein GER punktegleich an der Spitze der Tour liegen. Es kann auf dem Weg zum Europameistertitel zu einer wichtigen Vorentscheidung auf dem Silvaplanersee kommen.
Am 16. August startet der Euro Cup Windsurfing Slalom Formula , der dann bis Ende Woche für Action auf dem Wasser sorgen wird. Der Slalom ist offen für alle Windsurfer und Windsurferinnen. Mit einer einfachen Wettkampfform sollen alle Wassersportbegeisterten dazu animieren werden mitzumachen. Starten sollen alle,
die irgendwie um zwei Bojen surfen können. Für Spektakel ist dabei gesorgt. Mit
von der Partie werden die weltbesten Windsurfer sein, die Punkte für die
Gesamtwertung sammeln werden. Der schnellste Windsurfer der Welt - Finian
Maynard von den Virgin Island - der mit seinem Speedrekord von 91 km/h immer
für eine Überraschung sorgen kann, wird ebenso am Start sein wie die amtierenden
Weltmeister Antoine Albeau FRA, Micah Buzianis USA und Allison Shreeve AUS.
Am Samstag 19. August steht derlegendäre Engadin Surfmarathon zum 29. Mal auf dem Programm, der auf einer neu konzipierten Strecke gefahren wird. Der Marathon soll allen Teilnehmern bei der längsten und höchstgelegenen Surfregatta weltweit 100% Fun bieten. Gleichzeitig kann der attraktive Kurs unmittelbar vom Ufer des Silvaplanersees von den zahlreichen Zuschauern mitverfolgt werden. So entsteht ein Umfeld das zum
Mitfiebern einlädt. Der Marathon ist ein absoluter Klassiker bei den Windsurfern
und feiert im kommenden Jahr sein 30jähriges Bestehen. Damit gehört der Engadin
Surf Marathon zu den prestigeträchtigsten Windsurfregatten Weltweit und geniesst
bei den Athleten hohes Ansehen.
Während der gesamten Veranstaltungsdauer wird das Programm auf dem Wasser abgerundet durch verschiedene Acts im Eventvillage und mit den schon legendären Partys. Die Schweizer Freestyle Ski Nationalmannschaft zeigt eine Show der Extraklasse auf dem Trampolin und die weltbesten Acropiloten der Slowflyer zeigen ihr Können im
Eventvillage.
Als Party Highlight gilt sicher wieder die am 19. August stattfindende Stimorol
Engadinwind Party auf dem Corvatsch, die bereits KULT Status erreicht hat. DJ’s und Special Acts werden diese Partynight zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen, wenn mit den Windsurf Weltstars bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird.
Mehr Infos unter:
Posted: Juli 24th, 2006 under WINDSURF.
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Windsurf: Deutscher Windsurf Cup am Steinhuder Meer endet ohne offizielle Rennen
Ein sonniges Wochenende erlebten die besten deutschen Windsurfer beim vierten Tourstopp der DWC - Saison am Steinhuder Meer. Bei tropischen Temperaturen fanden sich über 40 Teilnehmer am neuen Standort des DWC in Mardorf ein, um die letzten wichtigen Ranglistenpunkte vor der Austragung der Deutschen Windsurfing Meisterschaften in Westerland auf Sylt zu erkämpfen. Die mäßigen und unkonstanten Windbedingungen ließen jedoch keine offiziellen Rennen zu, so dass keine Wertung in die Gesamtrangliste eingehen konnte.
Am Morgen des Auftakttages sah alles noch viel versprechend aus. Bei Windgeschwindigkeiten zwischen 9 und 15 Knoten wurde zunächst für die Durchführung der Disziplin Racing entschieden. Das erste Rennen des Tages musste jedoch aufgrund der Unterschreitung des offiziellen Windlimits von 7 Knoten schon kurz nach dem Start abgebrochen werden. Auch der zweite Startversuch war aufgrund unkonstanter Windverhältnisse nicht erfolgreich.
Da sich die Bedingungen im Laufe des Tages nicht wieder verbesserten, wurden keine weiteren Rennen gestartet. Auch am Samstag und Sonntag stellte sich keine Änderung der Bedingungen ein, so dass keine offiziellen Rennen gewertet werden konnten. Die Fahrer konnten somit ihre Kräfte für den nächsten Tourstopp, die Deutschen Windsurfing Meisterschaften, sparen.
Diese finden schon ab kommenden Mittwoch im Rahmen des VOLVO SURF CUP 2006 in Westerland auf Sylt statt. Der Sieger der Deutschen Windsurfing Meisterschaften, die sich über fünf Tage erstrecken, wird als Deutscher Meister gekürt. Die Favoriten für diesen Titel sind der Vorjahressieger und zehnfache Deutsche Meister Bernd Flessner (GER-16, F2, Neil Pryde) von Norderney und Helge Wilkens (GER-63, Lorch, Gun Sails) vom Steinhuder Meer.
Beide befinden sich bereits während der ganzen Saison in einem spannenden Zweikampf um die Führung in der Gesamtwertung des Deutschen Windsurf Cups.
Diesen führt zurzeit mit knappem Vorsprung der Deutsche Rekordmeister Flessner an.
Die Vorhersagen für nächste Woche versprechen gute Windbedingungen, so dass mit interessanten Wettkämpfen in den Disziplinen Racing, Slalom und Wave/Freestyle gerechnet werden kann.
Posted: Juli 24th, 2006 under WINDSURF, NEWS.
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Final Countdown für Rip Curl Girls Tour
Final Countdown für die „Rip Curl Girls Tour presented by Davidoff Cool Water“.
Immer noch sind wenige Plätze für surf-hungrige Girls zu haben. Daher unser Tipp: Schnell einen der heiß begehrten Plätze sichern und für einen Unkostenbeitrag von nur 15,- Euro an einem unvergesslichen Surfevent der Extraklasse teilnehmen! In der Surfschule Westerland auf Sylt werden am 5. und 6. August die Mädels die Regentschaft am Strand übernehmen. Eine zweite Chance gibt es für alle Mädels, die im süddeutschen Raum leben, am 9. und 10. August im Alpamare in Bad Tölz. Dort kannst du dich dann auf einer künstlichen Welle so richtig gehen lassen. Also: schicke möglichst schnell deine Anmeldung kannst du an girlsgosurfing@ripcurl.de schicken.
Posted: Juli 22nd, 2006 under SURF, NEWS.
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